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KFZ Lexikon

A

  • Abblendlicht
  • Abblendlicht

    Das Abblendlicht ist ein Bestandteil der Fahrzeugbeleuchtung und hat die Aufgabe die Fahrbahn vor dem Fahrzeug auszuleuchten, ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden. Es ist als Dauer-Fahrlicht konzipiert und stellt zudem sicher, dass das eigene Fahrzeug stets gesehen wird. Sollte das Abblendlicht ausfallen, sorgt ein Standlicht, welches dauerhaft mit leuchtet dafür, dass das eigene Fahrzeug noch vom Gegenverkehr erkannt werden kann.
    Anders als Fernlicht, welches die Fahrbahn möglichst stark und weitreichend ausleuchten soll, endet der Lichtkegel beim Abblendlicht schon nach einigen Metern vor dem Fahrzeug. Als Richtlinie für den Leuchtbereich gilt der 100-fache Abstand der Anbauhöhe der Scheinwerfer. Bei einer Anbauhöhe von 50 cm beträgt die Reichweite 50 m.
    Es gibt unterschiedliche Scheinwerfertechniken für den Einsatz von Abblend- und Fernlicht. Üblicherweise werden Scheinwerfer von Halogenleuchten betrieben. Das Leuchtmittel verfügt über zwei Glühwendeln. Glüht eine dieser Wendeln, ist das Abblendlicht eingeschaltet. Für das Fernlicht müssen beide Wendeln glühen.
    Moderne Fahrzeuge verfügen über Xenonlicht, bei dem das Abblendlicht über das Xenon Leuchtmittel erzeugt wird. Für das Fernlicht wird wieder eine zusätzliche Halogenbirne zugeschaltet. Bei neuen Bi-Xenonscheinwerfer, werden Abblend- und Fernlicht von Xenon Leuchtmittel erzeugt. Das Abblendlicht leuchtet in der Regel die Fahrbahn auch asymmetrisch aus. Während der Bereich auf der Beifahrerseite deutlich stärker ausgeleuchtet wird, leuchtet das Licht auf der Fahrerseite weniger stark um den Gegenverkehr nicht zu behindern.

  • ABS
  • ABS

    Die Abkürzung ABS, steht für Anti-Blockier-System und ist, wie ESP, als technischer Bremsassistent seit Jahren in vielen Fahrzeugen verbaut. Als bekannteste Fahrhilfe, verhindert es bei starkem Bremsen das Blockieren der Räder und gewährleistet so die Lenkbarkeit des Autos, und damit die Möglichkeit einem Hindernis ausweichen zu können. Ein Blockieren der Räder während einem starken Bremsvorgangs könnte, neben dem Sicherheitsrisiko für Fahrer und Verkehr, auch Schäden an den Reifen verursachen. Ein Bremsplatten entsteht bei zu starkem Abrieb der Lauffläche. Die Firma Bosch brachte das ABS im Jahr 1978 zur Serienreife. Das erste Modell, welches mit einem ABS-System ausgestattet wurde, war die Mercedes S-Klasse.

    Funktionsweise

    Bei modernen Fahrzeugen, steuert das ABS den Bremsdruck, durch ein 4-Kanal-System, für jedes einzelne Rad. Ältere Modelle verfügen über ein 3-Kanal-System, bei dem die beiden Hinterräder, nur gemeinsam gesteuert werden können. Das ABS-System misst, durch eine elektronische Steuerung, die Drehzahlen der einzelnen Räder. Besteht die Gefahr, dass eines der Räder blockiert, reduziert das ABS, in Sekundenbruchteilen, die Bremskraft für dieses Rad. Die Folgen sind eine bessere Kontrolle über das Auto und in den meisten Fällen ein kürzerer Bremsweg. 

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  • Abwrackprämie
  • Abwrackprämie

    Die Abwrackprämie, war eine bis zum 31.12.2009 befristete Umweltprämie, die den Anreiz schaffen sollte ein mindestens 9 Jahre altes Fahrzeug, durch den Kauf eines Neu- oder Jahreswagen, zu verschrotten. Die Umweltprämie wurde vom Staat 2009, im Rahmen des Konjunkturpakets II, erlassen.
    Ziel der Prämie, war es die, wegen der Finanzkrise 2007, gebeutelten Automobilhersteller, durch eine Nachfragesteigerung nach Neuwagen, zu unterstützen. Besonders Opel war von der Finanzkrise betroffen.
    Ein weiter Grund für die Umweltprämie, war es die Schadstoffemission durch den Austausch alter gegen neuer Modelle, zu senken.
    Die Prämie wurden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, ausgezahlt. Der finanzielle Rahmen betrug 5 Mrd. Euro. Um an die Prämie zu kommen, mussten einige Prämissen erfüllt worden sein:

    • Antrag muss von einer Privatperson kommen.
    • Die Zulassung des jetzigen Fahrzeuges muss mindestens 9 Jahre alt sein.
    • Der PKW muss mindestens ein Jahr im Besitz des Antragsstellers gewesen sein.
    • Der Neuwagen muss zwischen 14. Januar und 31. Dezember 2009 erworben werden und bis zum 30. Juni 2010 zugelassen werden.
    • Neuwagen entspricht mindestens der Abgasnorm "Euro 4".

    Von der Abwrackprämie machten, bis zum August 2009, 1.706.839 Leute Gebrauch. In der Zeit wurden 1,9 Mio. Altfahrzeuge verschrottet und gleichzeitig genau so viele Neu- und Jahreswagen zugelassen.
    Über den wirtschaftlichen und ökologischen Erfolg dieser Aktion lässt sich bis heute streiten. Die PKW-Emission hat sich durch die Umweltprämie nur um 1% verbessert. Der Fahrzeugimport stieg hingegen um 11% und die Neuzulassungen um 26,8%.

  • Adaptives Kurvenlicht
  • Adaptives Kurvenlicht

    Adaptives Kurvenlicht wie bei dem BMW X5 ermöglicht mehr Fahrsicherheit, wenn schlechte Lichtverhältnisse herrschen. Im Unterschied zu gewöhnlichen Scheinwerfern verfügt dieses Licht über horizontal schwenkbare Lichter. Dadurch werden Kurven besser ausgeleuchtet.

    Scheinwerfer folgen dem Fahrtverlauf

    Das adaptive Kurvenlicht folgt dem Verlauf der Straße, was sich insbesondere auf kurvenreichen Strecken bemerkbar macht. Dafür sind Sensoren verantwortlich, die permanent die Geschwindigkeit, den Lenkeinschlag und die Gierrate erfassen. Daraus berechnen sie schließlich den Kurvenverlauf. Integrierte Elektromotoren ermöglichen eine Bewegung der Scheinwerfer nach rechts oder links. Teilweise werden bei dem adaptiven Kurvenlicht zudem die Frontscheinwerfer bei einer höheren Geschwindigkeit angehoben, um eine variable Lichtverteilung zu ermöglichen. Hierdurch ist beispielsweise bei einer Fahrt durch die Stadt ein breiter Lichtkegel verfügbar. Des Weiteren können einige Modelle eines adaptiven Kurvenlichts die vertikale Krümmung der Fahrbahn berücksichtigen. So wird bei einer Fahrt über einen Hügel die Lichtverteilung dem vertikalen Streckenverlauf abgesenkt. In der Senke wird das Licht wieder angehoben.

    Perfekt ausgeleuchtet

    Mit dem adaptiven Kurvenlicht wird jegliche Kurve hervorragend ausgeleuchtet. Dies hilft nicht nur dem Fahrer, sondern außerdem wird der Gegenverkehr nicht geblendet. Nächtliche Autofahrten werden so sicherer. Insbesondere wenn schlechte Sichtverhältnisse herrschen, ist dies eine große Hilfe. Aktiv wird das adaptive Kurvenlicht erst beim Anfahren. Wenn mit dem PKW rückwärts gefahren wird oder das Lenkrad im Stand links eingeschlagen wird, bleibt ist inaktiv. Dies soll verhindern, dass andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden. Ergänzt wird diese innovative Beleuchtung häufig durch ein Abbiegelicht, welche bei geringen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h aktiviert wird. Somit können Serpentinen mit engen Schleifen besser befahren werden.

  • Airbag
  • Airbag

    Airbag ist ein englischer Begriff und bedeutet übersetzt "Luftsack". Der Airbag ist seit über 30 Jahren ein fester Bestandteil der Sicherheitskomponenten von Kraftfahrzeugen und Flugzeugen. Ein Airbag ist ein Ballon, der sich bei einem Aufprall, durch eine kleine gezielte Explosion, in Sekundenbruchteilen, genauer gesagt 20 bis 50 Millisekunden, aufbläst um die Insassen vor dem Aufprallschaden zu schützen. Der Airbag dient besonders zum Schutz vor Kopf- und Brustkorbverletzungen.
    Als Teil des Insassenrückhaltesystems, wird der Kunststoffsack von den Automobilherstellern, seit vielen Jahren serienmäßig als Frontairbag, Seitenairbag, und Kopfairbag für Fahrer und Beifahrer verbaut. Der Fahrerairbag befindet sich dabei in der Mitte des Lenkrads und hat ein Fassungsvolumen von 45-60 Liter. Der Beifahrerairbag befindet sich, meist über dem Handschuhfach, im Armaturenbrett. Mercedes-Benz begann vor knapp 50 Jahren mit der Entwicklung und baute den Airbag als erster Fahrzeughersteller in einem PKW ein. 1981 war die S-Klasse von Mercedes das erste Auto mit dieser Sonderausstattung. Damals noch ausschließlich als Airbag für den Fahrer.
    Airbags sind mit bestimmten Crashsensoren ausgestattet, welche den Aufprall messen können und dann, je nach Fahrverzögerung und Aufprallwinkel, nur bestimmte Airbags auslösen. Die Daten der Crashsensoren werden an das Airbagsteuergerät übermittelt, der dann den Airbag auslöst. Als Sicherheitskomponente wirkt der Airbag nur im Zusammenspiel mit einem Sicherheitsgurt. Dann erhöht der Airbag bei einem Unfall die Überlebenschance um bis zu 30 Prozent.

  • Antriebswelle
  • Antriebswelle

    Die Antriebswelle ist eine Komponente des Antriebsstrangs und dient der Kraftübertragung des Drehmoments des Motors zwischen dem Getriebe und dem angetriebenen Rad. An der Antriebswelle sind Gelenke angebracht, um während dem Fahrbetrieb, die Winkel- oder Längenveränderungen, die durch Lenkbewegungen und Federbewegungen entstehen, auszugleichen. Die Gelenke werden durch Manschetten aus Gummi, die mit Fett gefüllt werden, geschützt


    Je nachdem, ob das Fahrzeug einen Heckantrieb oder Frontantrieb hat, sitzt die Antriebswelle hinten oder vorne. Antriebswellen bestehen aus einem radseitigen Festgelenk, an dem sich ein Gleichlaufgelenk befindet und der Verbindungswelle. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb, ist es wichtig, dass dieses Gleichlaufgelenk den Radeinschlag erlaubt, um den Wendekreis des Fahrzeugs nicht zu begrenzen.
    Das getriebeseitige Gleichlaufgelenk wird als Verschiebegelenk gesehen, welches die axialen Verschiebungen, die beim Aus- oder Einfedern entstehen, aufnimmt.


    Die Lebensdauer einer Antriebswelle ist, nach der des Fahrzeugs ausgerichtet. Sie sind stets hohen Belastungen, durch Drehzahlen von bis zu 2.800/min oder Temperaturen zwischen minus 40 und plus 120°C ausgesetzt. Hinzu kommen die ständigen Verschiebebewegungen die auf die Antriebsgelenke gehen. Defekte an der Antriebswelle, sind meist mit Schäden an den Schutzmanschetten verbunden. Defekte Manschetten sind durch die Fettspuren, die beim Volleinschlag der Lenkung von den Manschetten ausgespritzt werden und an Knackgeräuschen, beim Durchfahren von Kurven oder starkem Ein- und Ausfedern, bemerkbar. Deswegen schreiben die Hersteller eine regelmäßige Kontrolle der Manschetten vor. Bei Anzeichen von Schäden, sollten die Manschetten ausgetauscht werden.

  • Aquaplaning
  • Aquaplaning

    Aquaplaning entsteht beim Fahren auf nasser Strecke und bezeichnet den Zustand, die Bodenhaftung, wegen einer Wasserschicht unter der Reifenlauffläche, zu verlieren. Ohne Bodenhaftung ist das Fahrzeug nicht mehr in der Lage Führungs- oder Bremskräfte auf die Straße zu übertragen. Aquaplaning geschieht für den Fahrer meist plötzlich und ist deswegen so gefährlich, da das Fahrzeug schnell ins Schleudern kommen kann.
    Verliert der Fahrer den Bodenkontakt, helfen Fahrhilfen wie ABS oder ESP auch nicht mehr.
    Das Risiko von Aquaplaning hängt von verschiedenen Faktoren ab:

    • Geschwindigkeit
    • Wasserstand
    • Reifenbreite
    • Straßenbeschaffenheit

    Eine zu hohe Geschwindigkeit stellt immer ein Sicherheitsrisiko dar. Doch besonders bei Nässe sollten hohe Geschwindigkeiten vermieden werden. Ab einer Geschwindigkeit von ca. 80 km/h, auf nasser Fahrbahn, steigt das Aquaplaningrisiko exponentiell an.
    Je höher der Wasserstand, desto mehr Wasser müssen von den Reifen verdrängt werden. Je Tiefer das Wasser, desto niedriger ist die Grenzgeschwindigkeit, bei der das Fahrzeug noch kontrollierbar ist.
    Die Reifen eines Fahrzeugs sind enorm wichtige Sicherheitsfaktoren. Dabei sind besonders Reifenbreite und das Profil entscheidend. Breite Reifen haben eine größere Lauffläche und damit mehr Wasser zu verdrängen, was das Aquaplaningrisiko fördert. Das Reifenprofil entscheidet, wie viel Wasser sich in den Rillen des Reifens fließen kann. Dabei gilt, je tiefer das Profil desto mehr Wasser kann nach außen geleitet werden.
    Die Beschaffenheit der befahrene Straße ist auch entscheidend dafür, wie hoch das Risiko von Aquaplaning ist. Besonders auf mehrspurigen Straßen staut sich schnell Wasser auf der Fahrbahn. Das liegt an einer unzureichenden Straßenneigung, die das Wasser zur Seite abfließen lassen soll oder an der Drainageeigenschaft der Straße, die die Wasserabsorption der Fahrbahn darstellt.

  • ASR
  • ASR

    Das Kürzel ASR steht in der Automobilbranche für Antriebsschlupfregelung und ist ein Bestandteil von ESP. ASR ist eine elektronische Fahrhilfe, die beim Anfahren das Durchdrehen von Rädern erkennt und anschließend gezielt die Drehzahl drosselt um wieder mehr Grip zu erzeugen. Der Bremseingriff erfolgt völlig automatisch und muss nicht vom Fahrer ausgehen.
    Ähnlich zum ESP, welches durch gezieltes Abbremsen einzelner Reifen, ein Ausbrechen oder Umkippen des Fahrzeuges verhindert, sorgt das ASR für mehr Fahrkontrolle und damit eine erhöhte Fahrsicherheit. Durch die Raddrehzahlsensoren des ABS werden überhöhte Drehzahlen festgestellt, die das Eingreifen der Antriebsschlupfregelung auslöst. Das ASR das Durchdrehen der Räder mit unterschiedlichen Maßnahmen verhindern. Das System kann entweder direkt auf die Bremsen zugreifen und diese aktivieren oder es greift in die Motorsteuerung ein und drosselt die Motorleistung.
    Das bietet besonders bei starken Motoren mit starker Beschleunigung oder auf glatten Fahrbahnen, eine erhöhte Fahrstabilität und Traktion während der Beschleunigung.

  • Autobatterie
  • Autobatterie

    Die Autobatterie, auch Starterbatterie, ist ein Akkumulator und versorgt den Anlasser eines Verbrennungsmotors beim Startvorgang mit Strom. Die Autobatterie übernimmt aber auch, die Versorgung anderer elektrischer Verbraucher eines Fahrzeugs, wie z.B Klimaanlage, Radio, Sitzheizung usw.. Das passiert genau dann, wenn die Lichtmaschine zu wenig oder gar keinen Strom mehr liefert. Die Lichtmaschine ist es auch, welche die Autobatterie während des Fahrbetriebs auflädt.
    Autobatterien weisen meist eine Nennspannung von 6 Volt, 12 Volt oder 24 Volt auf. Dabei werden normale PKW mit der 12 Volt Batterie ausgestattet, während LKW auf eine 24 Volt Batterie zurückgreifen.
    Beim Startvorgang muss die Autobatterie kurzzeitig hohe Stromstärken von mehreren 100 bis zu 1000 Ampere liefern. Das führt besonders im Winter, bei schwacher Batterie, für einige Startschwierigkeiten. Die kaltem Temperaturen lassen den Innenwiderstand der Batterie, wodurch weniger Energie genutzt werden kann. Ist die Batterie auf minus 18°C abgekühlt, steht nur noch die Hälfte der normalen Kapazität zur Verfügung. Da im Winter zusätzliche Stromverbraucher, wie Sitzheizung und längeres Fahren mit Licht hinzukommen, ist es für die Lichtmaschine schwer die Autobatterie vollständig aufzuladen.
    Deswegen ist die Wartung und Sichtung der Batterie vor dem Winter sehr wichtig, um den genannten Problemen vorzubeugen.

  • AUX
  • AUX

    AUX, besser gesagt AUX-Eingang, ist ein analoger Audioeingang, mit dem der Fahrer externe Audioquellen, wie ein Smartphone oder MP3 Player an das Autoradio oder an das Multimediasystem des Fahrzeugs anschließen kann. Die Steckverbindung für AUX ist für normalerweise eine einfache Cinchbuchse oder Klinkenstecker, wie sie in den meisten Smartphones zu finden sind.
    Mit dem AUX-Eingang lassen sich somit problemlos und schnell Geräte verbinden, um die gewünschte Musik zu hören. Die Audioausgabe erfolgt anschließend über die Fahrzeuglautsprecher, die Bedienung erfolgt über das angeschlossene Gerät.

B

  • Benzin
  • Benzin

    Benzin ist seit über hundert Jahren, der Kraftstoff der benötigt wird um den Motor eines Fahrzeugs anzutreiben. Als fossiler Brennstoff aus über 100 verschiedenen Kohlenwasserstoffen, wird er in der Brennkammer des Motors verbrannt und treibt ihn an.
    Es gibt zahlreiche Benzinsorten, die sich in ihrer Klopffestigkeit unterscheiden:

    • Super
    • Bleifrei 95
    • Super plus
    • Shell V-Power Racing
    • Aral Ultimate 100

    Es gibt für jedes Fahrzeug eine vom Hersteller bestimmte Mindestoktanzahl. Diese darf, um Schäden durch Klopfen zu vermeiden, möglichst nicht unterschritten werden. Kraftstoffe mit höherer Oktanzahl können zu geringfügigen Leistungssteigerungen führen.
    Die Preise für Benzin liegen über den Preisen für Diesel. Auch der Verbrauch von Benzinmotoren liegt für gewöhnlich über den von vergleichbaren Dieselmotoren. Das hat dazu geführt, dass sich Dieselmotoren über die letzten 20 Jahre langsam aber sicher an die Spitze geschoben haben.
    Neue Methoden und Technologien sorgten in letzter Zeit dafür, dass die Kostenlücke zwischen Benzin und Diesel zunehmend schließt. In Deutschland liefern sich Benzin und Diesel ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Januar 2013 waren beinahe die Hälfte Benzinmotoren und die andere Hälfte Dieselmotoren.

  • Benzin Direkeinspritzung
  • Benzin Direkeinspritzung

    Kraftstoffdirekteinspritzungen basieren auf dem Prinzip, den Kraftstoff (Diesel oder Benzin) nicht in die Vorkammer einzuspritzen, wo er sich mit der angesaugten Luft vermischt, sondern direkt in den Zylinder. Das bewirkt eine höhere Effizienz, in der Regel mehr Leistung bei etwas weniger Kraftstoffverbrauch, ist aber technisch nicht einfach zu realisieren. Zunächst wurde das Prinzip bei Dieselmotoren angewendet, schon Rudolf Diesel und andere Tüftler seiner Zeit arbeiteten seit den 1880er Jahren daran, wobei es damals noch nicht befriedigend gelang, den für Dieselmotoren nötigen hohen Druck konstant zu erzeugen. Bei Ottomotoren ist weniger Druck nötig. Dennoch arbeiteten alle Hersteller während des 20. Jahrhunderts vorrangig an Diesel-Direkteinspritzern, weil dort die gewünschte Effizienz durch eine Direkteinspritzung noch wünschenswerter erschien als bei Benzinern.

    Entwicklung der Benzin-Direkteinspritzung

    Während das erste Patent für eine Diesel-Direkteinspritzung schon 1909 durch den syrisch-deutschen Ingenieur Prosper L’Orange angemeldet wurde, entwickelte der Hersteller BMW erst ab 1933 eine Benzin-Direkteinspritzung für Flugzeugmotoren. Ab Mitte der 1930er Jahre gelangten diese Einspritzer zur Serienreife, neben BMW waren maßgebende Hersteller und Entwickler die Junkers-Motorenwerke, Daimler-Benz und der Zulieferer Bosch. Auch in der Sowjetunion wurden ab 1943 Benzin-Direkteinspritzer für Flugzeuge gebaut, die Kriegsproduktion aller Mächte trieb die Entwicklung voran. Die USA folgten 1944 mit einem eigenen Benzin-Direkteinspritzer. In Deutschland fuhren ab den 1950er Jahren wenige Kraftfahrzeuge mit der Technologie, die Entwicklungen kamen wiederum von Bosch und konnten mit hoher Effizienz und 30 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch überzeugen.

    Moderne Benzin-Direkteinspritzung

    Einige deutsche Hersteller wie Mercedes-Benz hielten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an der Benzin-Direkteinspritzung fest, doch im großen Maßstab wurde sie erst 1997 eingesetzt. Der Mitsubishi Carisma GDI (= Gasoline Direct Injection) war das erste Großserienfahrzeug mit der Technologie. Renault folgte 1999, VW im Jahr 2000 mit der noch innovativeren Technologie FSI (Fuel Stratified Injection = geschichtete Benzin-Direkteinspritzung). Die FSI-Technik setzt auf ein sehr fettes Kraftstoffgemisch für die Zündung und ein umgebendes sehr mageres Gemisch, das erst nach der Zündung seinerseits verbrennt. FSI-Motoren gelten als sehr effizient, eine erweiterte Variante sind die HPI-Motoren (= High Precision Injection) von BMW und die JTS-Motoren (Jet Thrust Stoichiometric) von Alfa Romeo. Mercedes-Benz setzt CGI-Motoren (Charged Gasoline Injection) als Benzin-Direkteinspritzer ein.

  • Bi-Xenon-Scheinwerfer
  • Bi-Xenon-Scheinwerfer

    Bi-Xenon-Scheinwerfer sind eine spezielle Variante von Xenon-Scheinwerfern, bei denen sehr helles Licht durch Gasentladungslampen erzeugt wird. Die Scheinwerfer kommen als Abend- oder Fernlicht zum Einsatz, es gibt sie im 7er BMW seit 1991, im BMW E38 und im Audi A8 seit 1994. Seit 2001 gab es spezielle Bi-Xenon-Scheinwerfer, bei denen nur noch eine Lampe für Abblend- und Fernlicht sorgt, die Umschaltung erfolgt durch eine Blende. Vorher wurden zwei separate Lampen für beide Lichtarten verwendet. Der Mercedes CL war das erste Fahrzeug, in welchem Bi-Xenon-Scheinwerfer zum Einsatz kamen.

    Funktionsweise von Bi-Xenon-Scheinwerfern

    Die Gasentladungslampe (Xenon-Lampe) wird bei einem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit einer beweglichen Blende versehen, die bei Abblendlicht den Lichtstrahl teilweise verdeckt. Bei der Umschaltung auf Fernlicht oder Lichthupe zieht ein Elektromagnet die Blende weg, der Xenon-Strahler gibt die gesamte Lichtausbeute ab. Es gibt neben den preiswerteren Bi-Xenon-Scheinwerfern auch eine Variante als Doppel-Xenon-Scheinwerfer, der zwei Lampen für Abblend- und Fernlicht benötigt. Die Energieausbeute des weiß strahlenden, unverkennbaren Xenon-Lichts übertrifft die herkömmlicher H7-Scheinwerfer um das Doppelte bis Dreifache: Eine H7-Lampe (Halogen-Licht) liefert zwischen 15 und 35 Lumen/Watt, ein Xenon-Scheinwerfer 50 bis 70 Lumen/Watt. Man lässt Xenon-Strahler nicht dreimal heller strahlen, sie verbrauchen aber bei mehr Licht wesentlich weniger Energie. Die Lichteinstellung erzeugt taghelles Licht, der Fahrer sieht viel mehr als bei traditionellen Lampen.

    Wie funktioniert Xenon-Licht?

    In einer Xenon-Lampe entsteht ein Lichtbogen in einem sehr kleinen, mit dem Edelgas Xenon gefüllten Brennraum. Den Lichtbogen erzeugen zwei Wolfram-Elektroden, im Brennraum werden zum Xenon-Gas zusätzlich sehr wenig Quecksilber und Metallhalogenide für die gewünschte Farbwiedergabe des Lichts hinzugegeben. In sehr modernen Lampen wird inzwischen auf das Quecksilber verzichtet. Ihre hohe und schnell verfügbare Lichtausbeute verdanken Xenon-Lampen den Eigenschaften dieses Edelgases.

  • Bioethanol
  • Bioethanol

    Bioethanol ist das Ethanol (Alkohol), das als Biokraftstoff verwendet wird. Er wird durch ein Fermentierungsprozess (Gärung) aus Zucker gewonnen und anschließend mit Hilfe eines thermischen Trennverfahrens gereinigt.

    Als Rohstoffe für die Herstellung werden zucker- oder stärkehaltige Pflanzen der jeweiligen Region genutzt. In Nordamerika ist es der Mais, in Lateinamerika der Zuckerrohr (oder die Zuckerrohr-Melasse), in Europa werden überwiegend Weizen und Zuckerrüben verarbeitet. Im weiteren wird auch versucht, die pflanzlichen Reststoffe wie Holzreste oder Stroh für die Alkoholherstellung zu erschließen.

    Der Bioethanol wird in den Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellen bei Kraftfahrzeugen und Flugzeugen verwendet. Dabei wird der Bioethanol häufig mit dem Standardbenzin gemischt. Das Mischungsverhältnis wird durch die E-Nummerierung E2, E5, E10, E15, E25, E50, E85 und E100 angegeben. Die E-Zahl gibt den Volumenprozentsatz des Bioethanols an. E100 ist dabei der unverdünnte, reine Bioethanol.

    Je höher der Ethanolanteil in einer Mischung ist, desto schwieriger und gefährlicher ist es, ihn bei unmodifizierten benzinbetriebenen Motoren zu nutzen. Das unverdünnte Ethanol kann verschiedene Gummi- und Kunststoffe auflösen und dadurch das unmodifizierte Fahrzeug stark schädigen oder sogar zu schweren Unfällen führen. Im weiteren erfolgt bei reinem Ethanol der Zündvorgang früher und muss bei dem Aufbau des Motors berücksichtigt werden. Die Einspritzdüsen müssen angepasst werden, um dem geringeren Heizwert des Bioethanols Rechnung zu tragen. Es wird auch ein Kaltstart-System benötigt, um bei Außentemperaturen unterhalb von 13 Grad einsetzbar zu sein. Daher ist es sehr wichtig, das Bioethanol nur in den Fahrzeugen zu verwenden, die dafür ausgerüstet worden sind. Eine gute, moderne und sichere Ausrüstung bietet BMW X5.

  • Bluetooth
  • Bluetooth

    Bluetooth ist in der heutigen Zeit ein weit verbreiteter technischer Standard für die kabellose Verbindung von elektronischen Geräten. Es wurde schon in den 90er Jahren von der Bluetooth Special Interest Group entwickelt. Durch die Funkverbindung (WPAN) werden keine Kabel mehr benötigt.
    Bluetooth wird heute in jedem Technikbereich eingesetzt. Vom Computer, Smartphone, Freisprechanlagen bis hin zur Spielekonsole finden sich Bluetoothtechniken, die das Leben erleichtern. Im Fahrzeug sind meist die Unterhaltungsgeräte, wie Radio, Autotelefon oder Navigationsgerät über Bluetooth verbunden. Die Verbindungen lassen sich meisten in wenigen Schritten schnell und dauerhaft herstellen. Die Reichweiten gehen, je nach Bluetoothklasse, von einem bis 100 Meter. Der Bluetoothstandard hat einen praktischen Nutzen für den Fahrer. Ist das Handy beispielsweise einmal mit der Freisprechanlage verbunden, wird es sich in Zukunft automatisch mit der Anlage verbinden, wenn es in Reichweite ist. Der Fahrer muss also keine Aktionen mehr durchführen.
    Mittlerweile wurden viele Bluetoothversionen entwickelt. Bluetooth 4.0 ist der aktuelle Standard, welcher besonders die Reichweite und den Stromverbrauch verbessert. Die Versionen sind auch abwärtskompatibel zu den Vorgängerversionen.

  • Bremsassistent
  • Bremsassistent

    Allgemeines zur Wirkung und Entstehung

    Der Bremsassistent ( BAS) gehört bei den modernen Kraftfahrzeugen, wie dem Volvo XC70, heute zur Standardausrüstung. Der Assistent sorgt dafür, dass der Bremsdruck im Falle einer Notbremsung auf das Maximum erhöht wird. Dabei erfolgt diese Verstärkung unabhängig vom eigentlich ausgeübten Pedaldruck des Fahrers. Als Bestandteil einer Reihe von Assistenz-Systemen basiert dieser auf der 1985 entwickelten Antischlupfregelung und baut auf das ESP auf. Mittlerweile findet neben der eigentlichen Funktion eine optische und akustische Warnung des Bremsassistenten im Gefahrenfalle statt. Je nach Autohersteller variieren die Bezeichnungen für die Assistenz-Systeme, letztlich funktionieren aber alle Assistenten auf die gleiche Art und Weise. Ausschlaggebend für die Entwicklung eines Bremsassistenten ist die Tatsache, dass viele Kraftfahrer in Extremsituationen nicht selbstständig eine harte Vollbremsung des Fahrzeuges vornehmen und oftmals zu schwach abbremsen.

    Funktionsweise und Vorteile

    Die Bremskraftverstärkung erfolgt in der Regel über eine regulierte Veränderung des Luftdrucks in einer teil-evakuierten Kammer. Es ist aber auch möglich, diese Verstärkung hydraulisch oder mechanisch auszulösen. Die Auslösung selbst erfolgt dadurch durch einen Sender, der sich entweder direkt am Bremspedal oder am Hauptbremszylinder befindet. Dabei wird der mechanische Pedalwegwert im Zuge des Potentiometer-Prinzips einem äquivalenten elektrischen Wert zugeordnet, welcher im nachfolgenden ESP-System ausgewertet wird. Die modernen System reagieren auch auf fälschlich eingeleitete Notbremsungen, die mit hohem Pedaldruck beginnen, aber dann stark nachlassen. So werden Notbremsungen ohne Grund wirksam vermieden.

    Der entscheidende Vorteil eines Bremsassistenten liegt in der Vermeidung von Auffahrunfällen. Insbesondere die Zahl schwerer Unfälle kann bei Ausrüstung aller Fahrzeuge mit Bremsassistenten um 12 % gesenkt werden.

  • Bulli
  • Bulli

    Bulli wird derjenige VW-Bus, auch VW-Transporter genannt, der von der Volkswagen AG mit Sitz in Wolfsburg seit Ende der 1940er Jahre serienmäßig, heutzutage in der mittlerweile fünften Generation, gebaut wird. Die Modelle werden als T1 bis T5 bezeichnt. Der VW T4 ist die vierte Generation. Sie trat im Jahre 1990 an die Stelle der T3-Serie und wurde ihrerseits im Jahre 2003 von der neuen, der heutigen T5-Serie, abgelöst. Im Jahre 1994 wurde der T4 zum „Van oft he Year“ gewählt. Der VW-Transporter ist seit jeher als Bulli, oder als VW-Bulli so bekannt wie geläufig. Diese Bezeichnung setzt sich aus den beiden Wörtern „Bu für Bus“ und „li für Lieferwagen“ zuammen. Der Bindestrich bei der korrekten Abkürzung Bu-li wurde durch ein zweites „l“ ersetzt. So ergab sich das Wort Bulli, das jeder kennt und auszusprechen weiß. Seit dem Jahre 2007 ist die VW AG Eigentümer des Namensrechtes an dem Wort Bulli.

    Die T4-Serie bietet gegenüber den Vorgängerserien zahlreiche Neuigkeiten. Anstelle von Heckmotor und Heckantrieb bot das neue Antriebskonzept einen quer liegenden Reihenmotor mit Vorderradantrieb. Der T4 war in zwei unterschiedlich langen Karosserien mit verschiedenen Radabständen erhältlich. Bevorzugtes Modell war der Multivan für Familien- und Urlaubsreisen. Der T4 wurde als Transporter unter anderem bei Behörden wie Polizei, Zoll und Grenzschutz, bei Rettungsdiensten sowie im gewerblichen Bereich eingesetzt. Als Familien- sowie Freizeit- und Reisemobil war der Bulli der T4-Serie in den 1990er bis zu Beginn der 2000er Jahre eines der ganz beliebten Fahrzeuge.

C

  • CAN-Bus
  • CAN-Bus

    Der CAN-Bus ist ein standardisiertes Feldbussystem und steht für Controller-Area-Network. In modernen Fahrzeugen stecken eine Menge Technik und eine Vielzahl an Steuergeräten. Jedes einzelne Steuergerät mit einem anderen zu verbinden, würde riesige Kabelbäume verursachen. Um genau das zu reduzieren, wurde der CAN-Bus entwickelt, um die Steuergeräte über ein großes System zu vernetzen. Die einzelnen Steuergeräte befinden sich damit auf einer gemeinsamen Leitung, mit verschiedenen Schnittstellen für den Informationsaustausch. Die besonders hohe Störungssicherheit und die geringen Kosten, zeichnen das CAN-Bus-System aus. Es wird daher in vielen Bereichen eingesetzt.
    Die Übertragungsrate ist von der Leitungslänge abhängig: 1Mbit/s = 40 m, 500kbit/s = 100 m, 125kbit/s = 500 m bis zu 10kbit/s = 6,7 km. Damit werden wichtige Informationen, wie z.B vom ABS- oder ESP-System sicher und schnell an die Steuergeräte übertragen und gewährleisten damit die Fahrsicherheit.

  • Carbon
  • Carbon

    Carbon, auch als Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) bekannt, bezeichnet einen Faserkunstoff, bei dem mehrere Schichten Kohlenstofffasern, als Verstärkung in eine Kunststoff-Matrix eingebettet werden. Besonders in der Weltraumforschung wird auf diesen Verbundstoff gesetzt.
    In der Autobranche, dabei besonders von BWM, wird Carbon, als Werkstoff der Zukunft angesehen. Das liegt vor allem an seiner extremen Festigkeit (bis zu siebenfach höhere Belastungsresistenz als Aluminium), bei einem sehr geringen Gewicht. Die Eigenschaft, dass es zusätzlich beliebig formbar, rostfrei und bei einem Unfall viel Energie absorbieren kann, macht das Carbon zwar beliebt, aber dementsprechend sehr Kostspielig. Es ist fast dreimal so teuer wie Aluminium und sogar 40-mal so teuer wie Stahl. Darum gibt es nicht viele Fahrzeuge die mit Carbon ausgestattet sind. Einige Luxuswagen großer Hersteller, wie Lamborghini oder Ferrari, haben in ihrem Sortiment Fahrzeuge mit Karosserieteilen aus Carbon. Dementsprechend ist die Reparatur dieser Teile, eine sehr teure Angelegenheit und noch auf keinen Fall für die breite Masse finanzierbar.
    Bis also die meisten Fahrzeuge aus Carbon bestehen, werden noch einige Jahre vergehen müssen.

  • Chiptuning
  • Chiptuning

    Chiptuning ist ein stark wachsender Trend in der Tuningszene, der auf eine Leistungssteigerung des Fahrzeugs abzielt. Das besondere an Chiptuning ist, dass keine baulichen Veränderungen am Motor vorgenommen werden müssen. Die Leistungssteigerung erfolgt allein durch eine nachträgliche Modifizierung und Optimierung der elektronischen Motorsteuerung.
    Das Chiptuning kann bei fast jedem Fahrzeug angewendet werden, welches über eine elektronische Motorsteuerung verfügt. Das Chiptuning greift dabei nur auf die schon vorhandenen Leistungsreserven des Motor zu, die von den Automobilherstellern ab Werk nicht ganz ausgereizt werden. Die Optimierung verläuft für jedes Fahrzeug individuell. Das Ergebnis ist eine spürbare Leistungs- und Effizienzsteigerung des Fahrzeuges. Die bessere Beschleunigung und der optimierte Zündzeitpunkt sorgen, bei gleichbleibenden Fahrverhalten, zusätzlich für eine Kraftstoffersparnis.
    Mehr über Chiptuning erfahren Sie auf unserer Chiptuning-Seite.

  • Common-Rail-Einspritzung
  • Common-Rail-Einspritzung

    Die Common-Rail-Einspritzung, wird auch Speichereinspritzung genannt und bezeichnet ein spezielles Einspritzsystem für Verbrennungsmotoren. Zuerst wurden diese für eigentlich für Dieselmotoren entwickelt, werden heute aber auch bei Benzinern eingesetzt. Bei diesem Verfahren wird der Kraftstoff, durch eine Hochdruckpumpe auf ein hohes Druckniveau gebracht. Steht der Kraftstoff unter Druck, wird es in ein gemeinsames Rohrleitungssystem ("Common-Rail") geleitet, dass bei eingeschalteten Motor stets unter Druck steht.
    An dem Rohr sind die Einspritzdüsen, sog. Injektoren, angebracht, die die Zylinder mit Kraftstoff versorgen. Wann welche Injektoren zum Einsatz kommen, wird durch das Motorsteuergerät bestimmt.
    Heute werden fast alle PKW und auch schwere Nutzfahrzeuge, beispielsweise von MAN, mit einem Common-Rail-System ausgerüstet.

  • CVT-Getriebe
  • CVT-Getriebe

    Im Gegensatz zu Schaltgetrieben mit ihren "Gängen", also mehreren, aber jeweils fest definierten Übersetzungen, handelt es sich bei CVT- Getrieben um stufenlose Getriebe, deren Übersetzung innerhalb bestimmter Grenzen frei wählbar ist. Das Kürzel CVT kommt aus dem Englischen und steht für Continuously Variable Transmission, zu Deutsch etwa kontinuierlich veränderliche Übertragung.

    Das Funktionsprinzip von CVT- Getrieben ist sehr einfach. Sie bestehen aus vier kegelstumpfförmigen Scheiben, je zwei am Getriebeeingang und am Ausgang, und dem Übertragungselement, in der einfachsten Form ein Keilriemen. Die Keilriemenscheiben sind mit ihren Schmalseiten gegeneinander und dazu axial verschiebbar auf ihrer gemeinsamen Welle angebracht. Wird nun der Abstand der beiden Scheiben am Eingang z.B. mittels eines Hydraulikzylinders verringert, so vergrößert sich wegen ihrer konischen Form der Umfang der Keilriemenscheibe. Er erreicht sein Maximum, wenn beide Teilscheiben einander berühren. Der Keilriemen hat nun einen größeren Weg zurückzulegen, entsprechend muss sich der Umfang der Ausgangsscheibe verringern, da der Keilriemen ja gleich lang bleibt. Dabei wird eine Feder an der Ausgangsscheibe belastet, die die Teilscheiben des Ausgangs wieder zusammenschiebt, wenn umgekehrt die Ausgangsdrehzahl durch Vergrößern des Abstandes der Eingangsscheiben verringert wird.

    Dieser Keilriemenantrieb hat einige Nachteile, deshalb gibt es verschiedene Systeme, z.B. mit Ketten oder Schubgliederbändern für verschiedene Einsatzgebiete. Ab 1958 brachte der niederländische Fahrzeughersteller DAF einige PKW mit revolutionärem Antriebskonzept heraus. Deren Variomatic- Getriebe war eine stufenlose Keilriemenautomatik und ermöglichte ruckfreies Fahren im jeweils günstigsten Drehzahlbereich. Im Automobilbau wird diese Technik kaum noch angewendet, ist aber z.B. im Werkzeugmaschinenbau weit verbreitet.

D

  • Diesel
  • Diesel

    Diesel, auch Dieselkraftstoff, ist ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen und wird seit Jahren für die Treibstoffversorgung von Dieselmotoren verwendet. Seinen Namen hat der Kraftstoff, von dem Erfinder des Dieselmotors, Rudolf Diesel.
    Im Motor entzündet sich Diesel durch eine hohe Verdichtung selbst und treibt diesen an. Bei Autokäufer, war besonders der sparsame Verbrauch und der hohe Wirkungsgrad der Dieselmotoren im Vergleich zu Benzinmotoren, ein schlagendes Kaufargument. Hauptargument war jedoch der deutlich niedrigere Benzinpreis, der gut mal 20 Cent/l unter dem des Benzins liegt.
    Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wieder: im Januar 2013 50,2 % der Fahrzeuge dieselbetriebene.
    Doch ein moderner Dieselmotor ist sehr teuer und kostet in der Herstellung fast das doppelte eines Benzinmotors. So kosten Neuwagen mit Dieselmotor mindestens 2000 Euro mehr. Dazu kommt, dass der Verbrauchsvorteil gegenüber Benzinmotoren schrumpft. Neue Techniken wie EcoBoost von Ford, lassen den Verbrauch von Benzinern immer weiter schrumpfen.

  • Differenzialsperre
  • Differenzialsperre

    Die Differenzialsperre ist dazu da, das Durchdrehen eines Rades, beispielsweise auf einer Eisfläche, zu vermindern oder das Drehmoment auf das Rad mit besserer Bodenhaftung verteilt. Sie gleichen also Drehzahlunterschiede, durch eine starre Verbindung zwischen Rändern einer Achse oder zwischen Vorder- und Hinterrad, aus. Besteht die Gefahr, dass ein Rad durchdreht, setzt die Differenzialsperre bei diesem Rad ein und blockiert dieses.
    Der Zweck eines solchen Differenzials ist es, die Bodenhaftung und Traktion, beim Anfahren auf schweren Untergrund wie Eis oder Gelände, zu verbessern.
    Die Differenzialsperre hilft auch beim schnellen Durchfahren einer Kurve. In der Kurve wird normalerweise das kurvenäußere Rad stärker belastet, als das kurveninnere. Das Sperrdifferenzial entlastet in der Folge das innere Rad und belastet gleichzeitig das äußere. Es verhindert somit, dass das kurveninnere Rad durchdrehen kann, reduziert das Untersteuern und erleichtert damit das Einlenken in die Kurve. Die Folge ist eine höhere Kurvengeschwindkeit, die besonders im Rennsport von Bedeutung ist.

  • Downsizing
  • Downsizing

    Downsizing bedeutet das Verkleinern von technischen Größen, bei gleicher Leistungsfähigkeit. Das Ziel von Downsizing, ist eine Verringerung des Energieverbrauchs.
    Seit einigen Jahren taucht der Begriff immer häufiger in der Fahrzeugbranche auf. Wegen technischer Fortschritte und immer neueren Fertigungsverfahren, können kleinere Motoren gebaut werden, die dennoch das Leistungsniveau eines größeren Motors besitzen. Beim Motor geht das Downsizing meist mit einer Verkleinerung des Hubraums einher. Ein kleinerer Hubraum bedeutet, geringere Reibungsverluste, sinkende Energieverlust durch Abwärme und durch die geringere Größe ein kleinerer und leichter Motor. Diese Faktoren begünstigen eine Kraftstoffersparnis, die bei steigenden Kraftstoff- und Rohstoffpreisen sehr förderlich ist.
    Um das Leistungsniveau des kleineren Motors, an die alte Größe anzupassen, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung entwickelt. Technischer Fortschritt erlaubt beispielsweise, eine verbessere Motorsteuerung, Verringerung der Reibung und Gewichtsersparnisse, durch z.B. leichtere Nockenwellen. Den größten Einfluss auf die Leistung haben jedoch eingebaute Turbolader. Diese versorgen den Motor mit mehr Luft, was zu einer höheren Verbrennung und daraus zu mehr Leistung führt.

  • Drehmoment
  • Drehmoment

    Ein Drehmoment ist eine Kraft, die eine Drehbewegung eines Körpers um eine Drehachse bewirken kann. Sie ist das Produkt aus Krafteinsatz und Hebelarm. Je länger der Hebelarm, desto mehr Drehmoment kann mit dem gleichen Krafteinsatz erreicht werden. Analog gilt, je mehr Krafteinsatz, bei gleich bleibenden Hebel, desto mehr Drehmoment.
    Das Drehmoment wird in der Maßeinheit Newtonmeter, mit dem Formelzeichen "M", angegeben. Die Einwirkende Kraft wird mit "F" und die Hebellänge mit "r" definiert. Die Formel für die Berechnung des Drehmoments lautet:
    M = r * F
    Das Drehmoment wird oft zur Beurteilung eines Fahrzeugs hergenommen. Das Drehmoment hängt dabei vom Hubraum und Motorentyp ab. Je höher das Drehmoment, desto weniger Drehzahl wird benötigt um das Auto schnell zu beschleunigen, da der Kraftumsatz höher ist. Mit einem hohem Drehmoment lässt sich auch Sprit sparen, da schon mit weniger Krafteinsatz, entsprechende Leistungen erzielt werden können.
    Besonders Dieselfahrzeuge profitieren, dank ihrer Bauweise, von einem hohen Drehmoment vom Start aus.
    Benziner haben bei gleicher Leistung deutlich weniger Drehmoment, kann aber höhere Drehzahlen erreichen.

  • Drift
  • Drift

    Das Driften bei Fahrzeugen, bezeichnet einen Fahrzustand, indem das Auto vom Fahrer absichtlich zum Übersteuern gebracht wird. Dabei versucht er, bei hoher Kurvengeschwindigkeit, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Ein Übersteuern liegt vor, wenn das Heck des Fahrzeuges ausbricht. Das geschieht weil der Schräglaufwinkel der Hinterräder unverhältnismäßig größer ist, als der der Vorderräder.
    Besonders im Motorsport ist das Driften ein sehr beliebter und häufig praktizierter Wettbewerb. Ein perfekter Drift wird dabei auch als Powerslide bezeichnet. Für den perfekten Drift ist die Geschwindigkeit und der Driftwinkel entscheidend. Sind beide Faktoren optimal, holt der Fahrer die höchstmögliche Geschwindigkeit aus einer Kurve heraus und verschafft sich damit einen Vorteil gegenüber den Kontrahenten. Die hohe Geschwindigkeit ist z.B bei Rallye, Speedway oder Supermoto Disziplinen wichtig.
    Ideal zum Driften eignen sich leichte heckbetriebene Fahrzeuge mit hoher Motorleistung und Drehmoment. Das begünstigt das Ausbrechen des Hecks. Fahrzeuge mit Frontantrieb eignen sich nur bedingt für das Driften, da diese eher zum Untersteuern neigen. Der Fahrer kann da, durch das betätigen der Handbremse, Abhilfe leisten und den Wagen doch zum Übersteuern zwingen. Die Handbremse wird auch dazu verwendet, während des Driftens, die Driftzeit zu verlängern. Das Fahrzeug soll also möglichst lange in einem instabilen Zustand verweilen.

  • DSG
  • DSG

    Das Kürzel DSG steht für Direktschaltgetriebe und ist eine Sonderform des normalen Fahrzeuggetriebes.
    Ein Getriebe ist ein hochkomplexes Maschinenelement, das für die Umwandlung von Energie oder Bewegung. In Fahrzeugen kommt eine Sonderform des eigentlichen Getriebes, ein Fahrzeuggetriebe, zum Einsatz. Dieses Fahrzeuggetriebe sitzt im Antriebsstrang des Wagens und übersetzt die Motordrehzahl auf die Antriebsdrehzahl. Es wird benötigt um die Spreizung des Geschwindigkeitsbereichs mit der Spreizung des Motordrehzahlbereichs zur Deckung zu bringen. Beim Schaltgetriebe sind Zahnradpaare für die Übersetzung verantwortlich. Diese Zahnradpaare ermöglichen es den Fahrer zwischen verschieden Gängen hin und her zu schalten.


    DSG: Direktschaltgetriebe

    Unter einem Direktschaltgetriebe (oder auch Doppelkupplungsgetriebe) versteht man, ein automatisiertes Schaltgetriebe, das durch zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben, mit jeweils einer Kupplung, einen schnellen vollautomatischen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Die Teilgetriebe teilen sich die Gänge. Ein Teilgetriebe trägt die geraden und das andere die ungeraden Gänge und zusätzlich den Rückwärtsgang. Der Fahrer muss nun für den Schaltvorgang die Kupplung nicht mehr betätigen, da sich das DSG elektronisch den nächsten Gang aussucht und anschließend, für den Fahrer kaum spürbar, selbst mit diesem verkuppelt. Die vermiedene Zugkraftunterbrechung resultiert dadurch, dass eine Kupplung schließt, während die andere öffnet. Diese recht neue Sonderform des Getriebes wird seit 2002 von Volkswagen und Audi verbaut.

E

  • Einparkhilfe
  • Einparkhilfe

    Einparkhilfen, sind am Fahrzeug oder auf dem Parkplatz angebrachte Vorrichtungen, die das Einparken in engen Situationen erleichtern sollen. Dazu gibt es verschiedene Techniken, dem Fahrer beim Parken zu helfen.
    Man unterscheidet im Allgemeinen unterscheidet zwischen passiven und aktiven Systemen. Beispiele für passive Systeme wären, bestimmte Fixpunkte, die als Orientierungspunkte zur Feststellung der Fahrzeugposition dienen. Alte LKW haben an den vorderen Stoßstangen, sog. Peilstangen angebracht, an denen sich der Fahrer beim Einparken orientieren konnte.
    Zu den aktiven Systemen, zählen die modernen Sensoren und Kameras die dem Fahrer die jeweilige Position und den Abstand des Fahrzeugs, entweder akustisch oder optisch und akustisch, mitteilen. Das rein akustische System basiert auf Ultraschallsensoren, die in die Stoßstangen der Fahrzeuge montiert sind. Die Distanz zum Hindernis wird von den Sensoren an das Steuergerät übermittelt. Ein Piep Ton teilt den Fahrer dann mit, wie weit er vom Hindernis entfernt ist. Je schneller der Ton, desto näher ist er dran. Diese akustischen Systeme werden von den verschiedenen Herstellern unter unterschiedlichsten Namen verkauft. Audi: Acoustic Parking System, BMW: Park Distance Control, Mercedes: PARKTRONIC oder Volkswagen: ParkPilot.
    Neben den akustischen Systemen gibt es Radar-Systeme, die ähnlich wie das Ultraschallsystem funktionieren, doch statt Ultraschallsensoren nutzen sie Radarsignale zur Bestimmung der Fahrzeugposition.
    Ganz moderne Fahrzeuge setzen auf selbstlenkende Systeme, die dem Fahrer die Lenkbewegungen vollständig abnehmen. Fahrzeugposition und Parklückengröße werden durch Sensoren abgemessen und anschließend setzt die elektro-mechanische Servolenkung ein.
    Daneben gibt es noch Kamera-basierte Systeme, bei denen eine Rückfahrkamera an die Heckseite des Fahrzeugs angebracht wird. Diese zeigt dem Fahrer über ein Display im Cockpit das aufgenommene Bild.

  • ESP
  • ESP

    Die Abkürzung ESP, steht für Elektronisches Stabilitäts-Programm und wurde, wie das ABS, ebenfalls von Bosch für Mercedes-Benz entwickelt. Das ESP verhindert, mithilfe elektronischer Sensoren, das Ausbrechen oder gar Umkippen des Fahrzeugs in einer Kurve, indem es gezielt einzelne Räder abbremst und damit das Auto stabil hält. Ein gefährliches Untersteuern oder Übersteuern kann durch ESP vermieden werden, indem gezielt Räder abgebremst werden um die Traktion zu gewährleisten. Das ESP wird seit 1995 in Kraftfahrzeuge verbaut und stellt, für den Fahrer und den Straßenverkehr, ein wichtiges Sicherheitsattribut dar.


    Funktionsweise von ESP

    Das ESP ist eine Erweiterung des ABS-Systems und funktioniert deswegen nur in Verbindung mit ABS. Während der Fahrt vergleicht das System, mithilfe verschiedener Sensoren, den Fahrerwunsch mit dem Fahrzeugverhalten. Das Fahrzeugverhalten wird durch die ABS-Drehzahlsensoren an den einzelnen Rädern an das ESP-System übermittelt. Wenn sich der Fahrerwunsch, der durch die Lenkwinkelsensoren gemessen wird, mit dem Fahrzeugverhalten abweicht, greift das System ein. ESP kann bei erhöhter Geschwindigkeit die Motorleistung drosseln um den Wagen zu verlangsamen oder ein Durchdrehen der Räder zu verhindern.
    Auf Wunsch lässt sich das ESP lockern oder ganz deaktivieren. Das macht man meist um ein sportlicheres Fahrerlebnis zu bekommen oder beim gewollten Driften durch Kurven.

  • Euro-NCAP-Crashtest
  • Euro-NCAP-Crashtest

    Der Euro NCAP steht für "European New Car Assessment Programme", wurde Ende 1996 gegründet und ist ein europäisches Bewertungsprogramm für Neuwagen. Die Euro NCAP Gesellschaft besteht aus Verkehrsministerien, Autoclubs, und Versicherungsverbände aus ganz Euro und hat ihren Hauptsitz in Brüssel. Euro NCAP hat sich zur Aufgabe gemacht neue Fahrzeuge in einem Crashtest testen und anschließend nach ihrer Sicherheit bewertet. Die Gesamtbewertung wird seit 2009 mit Sternen angegeben, fünf sind dabei die maximal erreichbare Anzahl die ein Fahrzeug erzielen kann. Davor werden die Fahrzeuge in mehreren Kategorien getestet und auch schon mit dem Sternesystem bewertet.
    Der Crashtest teilt sich in vier Bereiche mit unterschiedlichen Gewichtungen: Schutz erwachsener Insassen, Fußgängerschutz, Schutz von im Fahrzeugfond sitzenden Kindern und unfallvorbeugende Sicherheitsmerkmale eines Fahrzeugs.
    Durch die unabhängigen Bewertungen konnte der Kunde sich im Vorfeld über die Sicherheit des Autos informieren und mit dem Test Druck auf die Fahrzeughersteller ausgeübt werden, die infolge dessen das Sicherheitsniveau ihrer Fahrzeuge stetig verbesserten.

F

  • Feinstaubplakette
  • Feinstaubplakette

    Feinstaubplaketten sind seit 2007 dazu da, schadstoffarme Fahrzeuge zu kennzeichnen. Ist ein Wagen mit so einer Plakette ausgestattet, ist es dem Fahrer erlaubt mit dem Auto in eine sog. Umweltzone zu fahren. Die Plakette gilt in der eingegrenzten Umweltzone als Nachweis für ein Fahrzeug mit geringem Schadstoffausstoß. Ziel des Ganzen war, eine Feinstaubreduktion in deutschen Städten und Kommunen.
    Die Plaketten gibt es in den drei Farben: Rot, Gelb und Grün, die die "Schmutzigkeit" des Fahrzeugs signalisieren. Die Plaketten müssen gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe aufgeklebt werden. Am Zoneneingang zeigt eine Beschilderung an, mit welcher dieser Plaketten eine Fahrt in der Zone erlaubt ist. Wird man in der Umweltzone ohne gültige Plakette erwischt, drohen ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und zusätzlich ein Punkt in Flensburg.
    Erworben können Umweltplaketten für einen maximalen Beitrag von sieben Euro bei den Zulassungsbehörden oder bei technischen Diensten wie TÜV, GTÜ, KÜS, Dekra und Abgasuntersuchung-berechtigten Werkstätten. Beim Erwerb müssen, Fahrzeugschein und Zulassungsbescheinigung vorgezeigt werden.

  • Fernlicht
  • Fernlicht

    Das Fernlicht ist ein vorgeschriebener Bestandteil der Fahrzeugbeleuchtung und hat die Aufgabe die Fahrbahn vor dem Fahrzeug möglichst stark und weitreichend auszuleuchten. Anders als das Abblendlicht, welches nur einen kleinen Bereich vor dem Fahrzeug ausleuchtet, beträgt die Reichweite des Fernlichts mehrere hundert Meter. Es wird für gewöhnlich dazu verwendet, sehr dunkle Strecken ausreichend auszuleuchten, um dem Fahrer die nötige Sicht zu ermöglichen. Das Fernlicht kann aber auch dazu verwendet werden, dem Gegenverkehr durch ein kurzes Aufleuchten auf eine bestimmte Situation aufmerksam zu machen. Dieses kurze Aufleuchten ist auch als "Lichthupe" bekannt. Die Scheinwerfer leuchten sehr hell, und müssen bei nahenden Gegenverkehr unverzüglich ausgeschaltet werden, um diesen nicht zu blenden und das Unfallrisiko zu steigern.
    Das Fernlicht wird über einen Hebel an der Lenkradeinrichtung aktiviert und deaktiviert. Bei eingeschalteten Zustand wird der Fahrer durch eine blaue Kontrollleuchte benachrichtigt. Es gibt unterschiedliche Scheinwerfertechniken für den Einsatz von Abblend- und Fernlicht. Üblicherweise werden Scheinwerfer von Halogenleuchten betrieben. Das Leuchtmittel verfügt über zwei Glühwendeln. Glüht eine dieser Wendeln, ist das Abblendlicht eingeschaltet. Für das Fernlicht müssen beide Wendeln glühen.
    Moderne Fahrzeuge verfügen über Xenonlicht, bei dem das Abblendlicht über das Xenon Leuchtmittel erzeugt wird. Für das Fernlicht wird wieder eine zusätzliche Halogenbirne zugeschaltet. Bei neuen Bi-Xenonscheinwerfer, werden Abblend- und Fernlicht von Xenon Leuchtmittel erzeugt.

G

  • Ganzjahresreifen
  • KFZ Lexikon

  • GPS
  • GPS

    Das Kürzel GPS steht für Global Positioning System und wurde in den 70er Jahren vom amerikanischen Verteidigungsministerium als Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung entwickelt. Die offizielle Bezeichnung, für das heute fast nur als GPS bekannte System, lautet "Navigational Satellite Timing and Ranging - Global Positioning System" (NAVTAR GPS).
    Heute besteht das System aus ca. 30 Satelliten, welche die Erde in über 20000 km umkreisen und von dort aus GPS-Signale senden. Die Signale wurden ursprünglich für militärische Zwecke zu Positionsbestimmung und Navigation gedacht. Zur Standortbestimmung reichen meist 3-4 Satelliten aus, welche zusätzlich, Höhe und Geschwindigkeit messen können.
    Heute ist das GPS Signal für alle Menschen umsonst und wird für zahlreiche Bereiche verwendet. Für Fahrzeuge wird das GPS-Signal natürlich von den Navigationssystemen verwendet, die gedruckte Landkarten vergessen lassen.

  • Grip
  • Grip

    Der Begriff Grip, ist einer aus dem Englischen kommender und häufig im Motorsport verwendeter Begriff und beschreibt die Intensität des Kontaktes von Reifen und Fahrbahn. Grip beschreibt also die Bodenhaftung.
    Der Grip ist wesentlich abhängig vom Anfahr- und Bremsverhalten, Geschwindigkeit und den Reifen.
    Gerade die Reifenhersteller, verwenden den Begriff Grip oft in ihren Produktbeschreibungen. Das Wort Grip soll mit dem Rennsport in Verbindung gebracht werden und Sportlichkeit und Dynamik ausdrücken. Mit guten Reifen lässt sich das Fahrzeug, auch bei hoher Geschwindigkeit, kontrollieren. Doch auch mit diesen Reifen sollte der Fahrer seine Fahrweise an die Witterungsbedingungen anpassen, um kein unnötiges Risiko einzugehen.
    Ausreichender Grip ist für die Fahrsicherheit enorm wichtig. Bei zu wenig Grip, verliert der Fahrer die Kontrolle über das Auto und es kann zu Untersteuern oder Übersteuern kommen. Auch Aquaplaning führt zum Verlust des Grips. Reifen mit einem tiefen Profil versprechen eine bessere Bodenhaftung, durch eine bessere Haftreibung, bei hoher Geschwindigkeit oder bei nasser oder verschneiter Fahrbahn. Deswegen haben Winterreifen ein anderen und vor allem tieferes Reifenprofil als Sommerreifen.

  • GTI
  • GTI

    GTI steht für Gran Turismo Injektion und ist besonders durch GTI-Modelle Golf, Polo oder Lupo von Volkswagen bekannt. Die Bezeichnung GTI, ist eine in Deutschland und den USA, eingetragene Marke der Volkswagen AG und wird von ihnen, für besonders stark motorisierte, Modelle verwendet. Doch auch andere Fahrzeughersteller wie Seat, Toyota, Nissan oder Mitsubishi haben in ihrem Sortiment Modelle mit GTI-Charakter.


    GTI-Modelle sind für ihren besonders sportlichen Charakter und den Benzin-Einspritzmotor bekannt. Die Benzineinspritzung erzeugt ein zündfähiges Benzin-Luft-Gemisch für Ottomotoren. Die ersten Einspritzmotoren gibt es seit den 1950er Jahren in Deutschland. Diese Fahrzeuge hatten eine mechanische Direkteinspritzung von Bosch. 10 Jahre später wurde die mechanische Saugrohr-Benzineinspritzung entwickelt. Viele Modelle bekannter Hersteller hatten diese Einspritzanlage. Auch im Motorsport waren diese Motoren sehr beliebt.
    Moderne Fahrzeuge verfügen anstelle einer mechanischen, eine elektronische Benzineinspritzung. Die Vorteile solcher Motoren sind:

    • Mehr Leistung
    • geringerer Kraftstoffverbrauch bei optimaler Kraftstoffdosierung
    • Weniger gifitige Abgasstoffe
    • Besserer Warmlauf und bessere Schubabschaltung

H

  • Hauptuntersuchung
  • Hauptuntersuchung

    Die wohl bekannteste TÜV-Kontrolle, ist die wiederkehrende Hauptuntersuchung bei Kraftfahrzeugen, welche die Vorschriftsmäßigkeit und Umweltverträglichkeit von Verkehrsmitteln sicherstellt. Sicherheitsmängel und Gefährdungen für den Straßenverkehr sollen dadurch vermieden werden. Die Hauptuntersuchung werden durch staatlich anerkannte Prüforganisationen wie zum Beispiel TÜV Süd, TÜV Nord, DEKRA durchgeführt.
    Die Kontrollen unterliegen festen Kriterien. Die Hauptuntersuchungen gibt es seit dem 1. Dezember 1951. Bei der Untersuchung werden die Fahrzeuge, durch eine zerlegungsfreie Funktions-, Sicht- und Wirkungsprüfung bestimmter Bauteile sowie eine Überprüfung des Fahrzeugs, auf Vorschriftmäßigkeit gemäß StVZO getestet. Dabei unterliegen alle zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuge der Untersuchungspflicht. Das Untersuchungsintervall für PKWs beträgt 36 Monate nach der Erstzulassung und anschließend alle 24 Monate. Bei LKWs über 3,5 Tonnen beispielsweise muss jedes Jahr eine Hauptuntersuchung durchgeführt werden.
    Für die entstehenden Kosten und Einhaltung dieser Zeiten ist der Fahrzeughalter selbst verantwortlich. Fahrzeuge, die die Hauptuntersuchung ohne gravierende Mängel bestehen werden mit der bekannten Prüfplakette, auf der das Jahr und den Monat für die nächste Untersuchung steht, versehen. Zusätzlich erhalten Sie nach der bestanden Untersuchung eine Prüfbescheinigung und einem Stempel im Fahrzeugschein um die Kontrolle nachzuweisen.

  • Hubraum
  • Hubraum

    Der Hubraum, eines Fahrzeuges, auch Hubvolumen genannt, errechnet sich aus dem Hubweg eines Zylinderkolbens und dem umschlossenen Raum. Genauer gesagt, ist der Hubraum das Volumen zwischen dem unteren und oberen Totpunkt des Zylinderkolbens eines Motors. Der Hubraum im Fahrzeugpapier dabei in Kubikzentimeter cm³ angegeben, um alltäglichen Sprachgebrauch aber mit Liter angegeben.
    Hubraumleistung, auch Literleistung genannt, ist der Quotient aus maximaler Nutzleistung und Gesamthubraum eines Motors. Ein Motor mit einem großem Hubraum fassen mehr Volumen, müssen weniger drehen und sind langlebiger als Motoren mit kleinem Hubraum. Damit auch mit kleineren Hubräumen, die gleiche Leistung zu bringen, benötigt es Verdichtungen, durch einen Kompressor oder einen Turbolader. Diese führen aber, nach einiger Zeit, wegen dem erhöhten Druck, zum Verschleiß, da diese mehr drehen und arbeiten müssen.
    Als Beispiel, können zwei PS-gleiche Fahrzeuge gegenüber gestellt werden. Einer mit größerem Hubraum und der andere mit kleinerem. Der kleinere Motor wird, beim Fahren auf einer Autobahn, viel schneller an seine Leistungsgrenzen stoßen als der größere, da dieser durch den größeren Hubraum über mehr Leistungspotential verfügt.

  • Hybrid
  • Hybridauto

    Verfügt ein Fahrzeug über ein Hybridantrieb, dann besteht dessen Antrieb aus einer Kombination aus einem sparsamen Elektromotor und einem Verbrennungsmotor mit je einem Energiespeicher. Die Un-Wirtschaftskommission für Europa definierte 2003 den Begriff wie folgt: "Hybridfahrzeug bezeichnet ein Fahrzeug, das mindestens zwei Energieumwandler und zwei Energiespeichersysteme im Fahrzeug eingebaut hat, um es anzutreiben."
    Die Form des Antriebes wurde entwickelt, um den fossilen Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemission zu reduzieren. Der auch immer wichtiger werdende Umweltaspekt spielt bei große Rolle bei der Entwicklung dieser Motoren.
    Während des Fahrbetriebs, sorgen die beiden Motoren zusammen für die Beschleunigung. Durch diese Kombination lassen sich kleine Verbrennungsmotoren einbauen. Wird kein oder wenig Antriebsleistung benötigt, schaltet der Verbrennungsmotor ab und das Fahrzeug wird nur über den Elektromotor betrieben. Die dazu nötige Energie wird beim Bremsvorgang gewonnen. Ein Teil der Bremsenergie wird in den Akkumulator weitergeleitet und dort gespeichert. Das führt besonders im Stadtverkehr für eine Verbrauchsminderung von bis zu 60 Prozent. Durch die beiden Antriebssysteme beschleunigen Hybridfahrzeuge in der Regel um 10-20% schneller. Das liegt auch daran, dass Elektromotoren schon beim Start zugriff auf die maximale Leistung haben, während Verbrennungsmotoren erst höhere Drehzahlen erreichen müssen. Ein weiterer Vorteil ist die Lärmreduktion, durch den leisen Elektromotor und das Fahren bei niedriger Drehzahl.
    Viele Hersteller setzen auf den Einsatz von Hybridantrieben. Besonders der Toyota Prius gehört zu den bekanntesten Hybridfahrzeugen. Zukünftig werden es immer mehr sparsame Hybridautos auf den Straßen geben.

I

  • Innenraumfilter
  • Innenraumfilter – die praktischen Luftreiniger für den Wageninnenraum

    Innenraumfilter sind Klimaanlagen für Autos. Bekannt sind sie auch als Kabinenluftfilter oder Pollenfilter. Seit Ende der 70er Jahre entwickelt, etablierten sie sich gegen 1990. Inzwischen zählen sie in modernen Fahrzeugen wie dem Mercedes CL zur Standardausrüstung.

    Die Markteinführung der Innenraumfilter

    Seit der Markteinführung traten zwei deutsche Firmen hervor: Die Firma „Freudenberg“ sowie „Mann+Hummel Innenraumfilter GmbH“ (zuvor helsa-automotive GmbH). Freudenberg war Vorreiter bei reinen Partikel- und Pollenfiltern. Die Mann+Hummel Innenraumfilter GmbH gilt als Federführer der Entwicklung und Markteinführung des Kombifilters. Aufgabe des Kombifilters ist die gleichzeitige Abscheidung von Schadgasen. Dafür wurde helsa-automotive 2007 mit dem Preis „Frost&Sullivan European Enabling Technology of the Year Award in the Cabin Air Filter Market“ belohnt. Bekannt sind zudem die Hersteller „Hengst“, „3M“ und „Mahle“.

    Die Herstellung und Technik der Innenraumfilter

    Kabinenluftfilter bestehen aus einem gefalteten (plissierten) Filtermedium und dem Rahmen. Das Filtermedium ist beim reinen Partikelfilter aus synthetischem Schmelz-Blas-Vlies gestaltet. Staub filtert dieses dank elektrostatischer Eigenschaften. Kombifilter filtern zusätzlich Gerüche und schädliche Gase. Diesen höheren Komfort bietet die integrierte Schicht Aktivkohle.

    Die Wirkung, die Handhabung und der Nutzen der Innenraumfilter

    Hochwertige Innenraumfilter reduzieren oder entfernen sämtliche Schadstoffe aus der Luft. Besonders stark spürbar ist dies bei extremen Wetterlagen, Pollenflug, dichtem Verkehr, in Tunneln, an Baustellen und im Stau. So erlauben Innenraumfilter trotz stressigem Verkehr komfortables Reisen. Zur Gewährleistung sind Filter regelmäßig zu wechseln.

  • Intelligent Light
  • Intelligent Light

    Intelligent Light System bezeichnet das adaptive Scheinwerfersystem der Marke Mercedes Benz. Das System passt sich automatisch dem aktuellen Wetter und den vorhandenen Licht- und Fahrbedingungen an. Es ist nur in Verbindung mit Bi-Xenon-Scheinwerfern erhältlich.

    Das Intelligent Light System wird in 2 Stufen angeboten:

    Stufe 1

    Die Stufe 1 wurde zum ersten Mal 2006 in der E-Klasse als Sonderausstattung verbaut. Sie bietet folgende Zusatzfunktionen:

    (1) Zweistufiges Autobahnlicht

    Das Zweistufige Autobahnlicht erhöht die Lampenleistung ab 90 km/h und erweitert die Reichweite der Scheinwerfer ab 110 km/h. Dadurch wird die Abblendlichtreichweite um etwa 50 Meter verlängert.

    (2) Landstraßenlicht

    Das Landstraßenlicht erweitert den Sichtbereich des linken Fahrbandrandes um etwa 10 Meter. Die Leuchtkraft hängt von der aktuellen Geschwindigkeit des Fahrzeugs ab.

    (3) Erweitertes Nebellicht

    Das erweiterte Nebellicht wird mit der Nebelsschlussleuchte eingeschaltet. Die Erweiterung sorgt dafür, dass die innere Fahrbahnhälfte heller beleuchtet wird. Die Eigenblendung wird reduziert, indem der linke Hauptscheinwerfer um 8° nach außen und unten geschwenkt wird.

    Stufe 2

    Das Intelligent Light System der Stufe 2 wurde zum ersten Mal 2009 als Sonderausstattung der E-Klasse verbaut. Es bietet folgende Zusatzfunktionen:

    (1) Adaptiver Fernlichtassistent

    Der Adaptive Fernlichtassistent schaltet bei Aktivierung nach Bedarf zwischen Abblend- und Fernlicht um. Er regelt im weiteren die Leuchtweite der Scheinwerfer derart, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden, der Fahrer aber das bestmögliche Ausleuchten der Straße erhält. Die Leuchtweite erreicht dabei bis zu 300 Meter. Der Übergang zwischen dem Abblendlicht und dem Fernlicht erfolgt fließend. Auf diese Weise können sich die Augen des Fahrers schneller und einfacher an die neue Belichtungn gewöhnen.

    (2) Tagfahrlicht mit LED-Technik

    Das Tagfahrlicht in LED-Technikt sorgt für die Reduktion des Kraftstoffaufwandes für die Beleuchtung auf etwa 10 Prozent. LED-Leuchten sind zudem langlebiger.

  • ISOFIX
  • ISOFIX

    Der Begriff ISOFIX setz sich aus den Wörtern ISO und FIX zusammen. ISO ist die Abkürzung für “International Organization for Standardization”, einer dem Deutschem Institut für Normung e. V. (DIN) vergleichbaren Organisation auf internationaler Ebene. Sie wirkt mit rund 20000 Normen in fast jeden Aspekt unseres täglichen Lebens hinein. Mit der Norm ISO-13216 legt sie einen Standard für Kinder-Rückhaltesysteme in Fahrzeugen fest. Der zweite Teil des Begriffs ist etwas weniger eindeutig, leitet sich jedoch unzweifelhaft von Fixierung oder fixieren ab. Womit eine wesentliche Eigenschaft dieser Rückhaltesysteme bereits beschrieben ist, indem sie nämlich eine starre Verbindung zwischen Kindersitz und Fahrzeug herstellen.

    Erfinder von ISOFIX zu sein, wird von verschiedener Seite beansprucht. Sicher ist, dass bereits im Jahr 1989 internationale Experten erste Überlegungen für einen solchen Standard anstellten. Mit daran beteiligt waren viele große Autobauer, darunter Volvo und Ford, der 1995 als erstes Unternehmen bekannt gab, alle seine Modelle mit ISOFIX ausstatten zu wollen. Auch Britax Römer und Volkswagen schmücken sich gerne mit diesem Titel, was insofern richtig ist, als sie zusammen auf IAA 1997 die erste Umsetzung von ISO-13216 für den breiten Markt präsentierten.

    Ziel der Norm ist die Vereinheitlichung von Kinder-Rückhaltesystemen und vor allem die Vermeidung von Fehlbedienungen, wie sie bei der Verwendung von normalen Sicherheitsgurten zur Befestigung von Kindersitzen leider sehr häufig vorkommen. Bisher umfasst die Festlegung von ISOFIX drei Teile. In Teil 1, erschienen 1999, werden Dimension und Abstand der Haltebügel im Spalt zwischen Sitzfläche und Rückenlehne definiert. Teil 2 von 2004 beschreibt Vorrichtungen, die die Kippbewegungen um die unteren Bügel minimieren sollen, insbesondere den oberen Haltegurt (Top Tether). Gegenstand des dritten Teils (2006) sind rückwärtsgewandte Kindersitze und ihre speziellen Platzansprüche. Spätere Erweiterungen des ISOFIX-Standards betreffen die Bedienbarkeit, die Kompatibilität mit nicht ISOFIX-konformen Fahrzeugen oder die automatische Airbag-Abschaltung.

K

  • Kaltstart
  • Kaltstart

    Als Kaltstart bezeichnet man bei einem Verbrennungsmotor einen Start, ohne dass vorher Kühlwasser oder Motoröl vorgewärmt wurde. Auch im Schmierölkreislauf wurde noch kein Druck aufgebaut.
    Der Kaltstart ist dabei für den Motor eine große Belastung. Dadurch dass die einzelnen Motorkomponenten schlagartig und ungleichmäßig erwärmt werden, kommt es zu einem erhöhten Verschleiß dieser Bauteile. Auch das Öl muss bei jedem Kaltstart wieder durch die Ölpumpe zu den wichtigen Gleitlagern befördert werden. Ein Motor ist nach einem Kaltstart nicht direkt in der Lage bis an seine Belastungsgrenzen zu gehen. Um Schäden zu vermeiden, muss die Warmlaufphase berücksichtigt werden.

  • Karkasse
  • Karkasse

    Die Karkasse ist das "Herzstück" eines Reifens und stellt das zentrale Gerüst dar. Die Karkasse liegt als Festigkeitsträger im Inneren des Reifens und besteht aus mehreren Gewebeunterlagen aus gummierten Textil- oder Stahlcorden und verbindet Wulst und Stahlgürtel des Reifens. An der Innenseite der Karkasse sitzt die sogenannte Innenschicht, die aus Kautschuk besteht und bei schlauchlosen Reifen den Schlauch ersetzt. Damit stellt die Innenseite eine undurchdringliche Schicht dar, die das Gas im Innenraum zwischen Felge und Gummi einschließt. Durch den Innendruck wird die Karkasse gespannt und hält somit den Reifen zusammen. Die Karkasse hat einen wesentlich Einfluss auf die Fahreigenschaften, Fahrsicherheit und den Komfort.
    Karkassen verfügen in der Regel auch über eine längere Lebensdauer als der Reifen selber, und müssen deswegen bei einem abgefahren Reifen nicht zwangsläufig auch noch ausgetauscht werden. Es reicht die alte Lauffläche des Reifens von der Karkasse abzutragen und eine neue auf die alte Karkasse zu setzen.

  • Katalysator
  • Katalysator

    Ein Katalysator wird im Allgemeinen dazu verwendet chemische Reaktionen, durch die Senkung der Aktivierungsenergie, zu beschleunigen, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.
    Bei Fahrzeugen werden Katalysatoren verwendet, um die Schadstoffemissionen, die bei Verbrennungsmotoren entstehen, zu reduzieren. Giftige Stoffe wie, Kohlenmonoxid oder Kohlenwasserstoffe werden, mithilfe des Katalysators, in nichtgiftige Gase umgewandelt. Als Abgasreinigungssystem ist ein Katalysator für die Umwelt von sehr großer Bedeutung, da Sie den Schadstoffausstoß um bis zu 90% reduzieren.


    Aufbau eines Katalysators

    Der Fahrzeugkatalysator befindet sich meist in einem Edelstahlgehäuse, auch Canning genannt, in dem ein Wabenkörper aus Keramik oder Metallfolien als Träger dient. Das Canning befindet sich im Abgasstrang des Fahrzeugs. Der Struktur des Katalysators ist mit vielen dünnen Kanälen durchzogen. Dies führt zu einer erheblichen Oberflächenvergrößerung, was zu einer stärkeren Reaktion führt. Auf der Oberfläche des Katalysators befindet sich der sogenannte "Washcoat". In dem Washcoat befinden sich Edelmetalle wie Platin, Rhodium oder Palladium, die zu der eigentlichen Abgasreaktion führen.

    Verstärken kann man die Abgasreduzierung des Katalysators mit einer Lambdasonde.

  • Keilriemen
  • Keilriemen

    Ein Keilriemen dient als Triebriemen und hat die Aufgabe die Kraft aus der Drehbewegung des Motors, möglichst ohne Kraftverlust, auf mehrere kleinere Nebenaggregate zu übertragen. Ein Keilriemen verbindet die Keilriemenscheiben miteinander. Die Kraft des Drehmoments treibt also eine Keilriemenscheibe an, welche wiederum bis zu zwei weitere Scheiben in Bewegung setzt. Es wird dabei eine möglichst verlustfreie Übersetzung angestrebt. Um das zu erreichen, müssen die verschiedenen Riementriebkomponenten optimal aufeinander eingestellt und die Riemenspannung hochgehalten werden.
    Keilriemen werden, durch die ständige Reibung, dynamischen Belastungen und wechselnden Temperaturen, sehr stark beansprucht. Dadurch werden sie zu Verschleißteilen und können, im schlimmsten Fall, nach einiger Zeit reißen.


    Keilriemen im Fahrzeug

    Bei einem Fahrzeug treiben die Antriebsriemen beispielsweise die Lichtmaschine, den Ventilator, die wichtige Wasserpumpe oder die Hydraulikpumpe für die Servolenkung an. Diese Nebenaggregate, gewährleisten dem Fahrer ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Die Lichtmaschine liefert die nötige Energie für den Motor und andere elektrische Systeme wie, Licht, Sitzheizung, Navi, ABS oder ESP. Reißt der Keilriemen, der die Wasserpumpe antreibt, dann führt das zur sofortigen Fahruntüchtigkeit des Autos. Eine defekte Wasserpumpe lässt den Motor überhitzen und es kommt zu einem teuren Motorschaden. Es muss aber nicht immer ein Riss der Riementriebe die Ursache sein, auch eine zu geringe Riemenspannung kann solche Schäden verursachen. Es ist also wichtig die Riemen, bei der nächsten Fahrzeuginspektion checken zu lassen und gegebenenfalls auszuwechseln.

  • Kompressor
  • Kompressor

    Ähnlich wie der Turbolader, bläst der Kompressor, Luft in den Ansaugtrakt, um die Verbrennung zu fördern und die Leistung des Motors zu steigern. Der Unterschied besteht darin, dass ein Kompressor, auch Verdichter genannt, nicht vom Abgasstrom angetrieben wird, sondern mechanisch am Motorverbaut ist und über, Ketten-, Riemen- oder Zahnradgetriebe angetrieben wird.


    Funktionsweise eines Kompressors

    Es gibt viele verschiedene Arten von Kompressoren. Doch die Grundfunktion des Kompressors beruht, wie beim Turbolader, auf dem Prinzip der Motoraufladung, durch die Druckerhöhrung der angesaugten Luft. Der Kompressor wird durch die Zahnriemen des Motors angetrieben. Der Verdichter saugt Luft an und verdichtet diese mithilfe von Walzen. Das Volumen der Luft hat sich zwar verringert, doch die Menge ist , bei erhöhtem Gasdruck, gleich geblieben. Der Kompressor befördert anschließend, die komprimierte Luft in den Verbrennungsraum.
    Die eigentliche Leistungssteigerung beruht dabei, auf der größeren Sauerstoffmenge und dem erhöhtem Druck im Zylinder. Je mehr Sauerstoff in den Zylinder gesaugt wird, desto mehr Kraftstoff kann verbrannt werden. Der erhöhte Kraftstoffverbrauch erzeugt dabei einen höheren Motor-Mitteldrucks, ein gesteigertes Drehmoment und eine bessere Leistungsabgabe. Aufgeladene Motoren verbrauchen in der Regel auch weniger Kraftstoff, als Saugmotoren gleicher Leistung.

  • Kühlergrill
  • Kühlergrill

    Der Kühlergrill im Auto, hat trotz seines Namens, keine wichtige funktionelle Aufgabe bei einem Auto. Die Konstruktion des Kühlergrills, hat sich dem Design untergeordnet und spielt nur noch eine kosmetische Rolle beim Fahrzeugbau.
    Doch zu Beginn des Automobil-Zeitalters, hatte das Gittergerüst noch die wichtige Aufgabe das Kühlsystem des Motors, vor Beschädigungen durch Fremdkörper, zu schützen. Zusätzlich leiteten sie die einströmende Luft in Richtung des Kühlers.
    Mittlerweile wurde das altmodische Kühlsystem durch neuere und effektivere Methoden und Techniken abgelöst, was zu einer Verkleinerung des Grills geführt hat. Die bei modernen Autos, neu angebrachten Luftschleusen unterhalb des Kühlergrills, sorgen nun für den geregelten Lufteinstrom.
    Der Kühlergrill wird heute von vielen Herstellern als Alleinstellungsmerkmal verwendet. Beispiele hierfür wären die BMW-Niere und der Audi-Singleframe.

  • Kurvenlicht
  • Kurvenlicht

    Als Kurvenlichter bezeichnet man, Autolichter die sich während der Fahrt nach der jeweiligen gefahrenen Kurve ausrichten. Biegt man zum Beispiel links in eine Kurve, richten sich die Lichter automatisch nach links aus, um den Fahrer die perfekte Sicht in die Kurve zu ermöglichen.
    Diese intelligenten Schwenklichter wurden schon im September 1968 serienmäßig in Europa von Citroën, in ihrem DS Modell, eingesetzt. Damals wurden die Lichter noch über einen, an das Lenksystem befestigten, Seilzug gelenkt. Seit 2002 setzen immer mehr Hersteller, beim Bau ihrer Fahrzeuge, auf Schwenkbare Scheinwerfer. Mercedes, BMW oder Opel nutzen das moderne Kurvenlicht, meist in Verbindung mit Xenonlicht, doch auch normale Halogenscheinwerfer können verwendet werden. Wenn von Kurvenlicht gesprochen wird, dann wird es auch meist als adaptives Kurvenlicht bezeichnet, um die dreidimensionale Schwenkbarkeit hervorzuheben. Es ist sowohl horizontal, als auch vertikal schwenkbar.
    Was damals über einen Seilzug geregelt wurde, wird jetzt von mehreren Sensoren übernommen. In dem Steuergerät werden, Geschwindigkeit, Lenkwinkel und Gierrate verrechnet. Der ermittelte Wert wird an die Aktoren der Scheinwerfer weitergeleitet und dieser richtet das Licht aus.Das Kurvenlicht sorgt also für eine erhöhte Fahrsicherheit bei Dunkelheit und kurvenreichen Straßen.

L

  • Lachgaseinspritzung
  • Lachgaseinspritzung

    Mit einer Lachgaseinspritzung ist eine Leistungssteigerung des Verbrennungsmotors, durch den Sauerstoffträger Lachgas (Distickstoffmonoxid). Schon vor über 100 Jahren wurde versucht, die Leistung von Motoren durch Lachgas zu steigern. Um die Höhenleistung ihrer Flugzeuge zu steigern, entwickelte Deutschland die Technik weiter.
    Die Leistungssteigerung erfolgt bei einer Lachgaseinspritzung über eine Steigerung des Drehmoments. Je höher das Drehmoment, desto weniger Drehzahl wird benötigt um das Auto schnell zu beschleunigen, da der Kraftumsatz höher ist. Das Lachgasmolekül hat die Eigenschaft, bei einer Temperatur knapp unter 600°C in zwei Stickstoffatome und ein Sauerstoffatom zu zerfallen. Das Sauerstoffatom sorgt nun dafür, dass mehr Luft in den Verbrennungsraum gelangt, und das führt zu einer erhöhten und energiereicheren Verbrennung von Kraftstoff. Lachgas kann die Leistung eines Motors um bis zu 55 Prozent steigern und, bei zusätzlichen starken Umbauten zur Effizienzsteigerung, sogar um mehrere 100 Prozent.
    Lachgas wird standardmäßig in einer 10 lb Lachgas-Druckflasche verkauft, die dann bei einer Mehrleistung von 50 PS, ca. 4-5 Minuten reicht. Wegen der relativ kurzen Einsatzzeit und der starken kurzfristigen Leistungssteigerung, sind Lachgaseinspritzungen ideal für Beschleunigungs- und Sprintrennen geeignet.

  • Lambdasonde
  • Lambdasonde

    Eine Lambdasonde ist technisches Instrument für die Abgasregelung bei Verbrennungsmotoren. Sie hat dabei einen Sensor, der die Sauerstoffkonzentration des Abgases misst. Der ermittelte Wert wird, in Form elektrischer Spannung, auch Lambdaspannung genannt, an das Motorsteuergerät weitergeleitet. Durch die Messwerte, kann das Steuergerät die Einspritzmenge des Kraftstoff-Luft-Gemisches so regeln, dass eine optimale Zusammensetzung gewährleistet ist. Mit einem optimalen Mischungsverhältnis lässt sich die Abgasnachbehandlung des Katalysators verbessern. Die Kombination aus Lambdasonde und Katalysator liefern starke Ergebnisse bei der Reduzierung der Schadstoffemission und daher sind beide Komponenten längst unverzichtbar, bei der Fahrzeugherstellung.


    Aufbau der Lambdasonde

    Es gibt zwei Arten von Lambdasonden. Die älteren wurden als sog. Fingersonden gebaut. Fingersonden bestehen aus einem gasundurchlässigen, meist beheiztem, Keramikkörper aus Zirkondioxid. Auf der Außen- und Innenseite des Körpers wird eine elektrisch leitende, gasdurchlässige Platinschicht angebracht. Ein Teil der Sonde ist dabei dem Abgasgemisch zugewandt, der andere Teil der Außenluft. Zum Schutz der Sonde vor Abgasrückständen oder andere Schäden, wird ein Schutzrohr angebracht.


    Moderne Lambdasonden sind Planarsonden. Diese sind aus mehreren Schichten zusammengebaut und der Sensor hat in diesem Fall die Form eines lang gestreckten Plättchens mit integriertem Heizer.

  • Lichtmaschine
  • Lichtmaschine

    Die Lichtmaschine eines Fahrzeugs ist für die Stromversorgung elektrischer Bauteile in einem Auto und für das Aufladen der Autobatterie verantwortlich. Die Lichtmaschine gleicht dabei einem Dynamo, und wird als Stromgenerator bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor von diesem angetrieben. Um das Fahrzeug auch bei abgestelltem Motor mit Strom zu versorgen, sind Lichtmaschinen meist mit zusätzlichen mit einer Batterie ausgerüstet. Ihren Namen hat die Lichtmaschine davon, da sie früher ausschließlich für die Versorgung der Scheinwerfer zuständig war.
    Die Lichtmaschine sitzt im Motorraum und wird vom Motor über einen Keilriemen als Nebenaggregat angetrieben. Dort wandelt sie, wie ein Dynamo, die mechanische Energie in elektrische Energie um. Die Transformation läuft aber nicht verlustfrei. Ein Teil der Energie geht ,durch die Reibung und andere Verluste, verloren. Wird durch den Generator mehr Energie erzeugt als vom Fahrzeug benötigt, wird die Autobatterie aufgeladen.
    Springt das Fahrzeug mal nicht an, liegt das meist an einer defekten Lichtmaschine. Es ist also wichtig, die Lichtmaschine regelmäßig von einer Fachwerkstatt prüfen zu lassen.

M

  • Mindestprofiltiefe
  • Mindestprofiltiefe

    Für Fahrzeugreifen gibt es in vielen Ländern gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefen, die eingehalten werden müssen. Europaweit gilt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm, bei Sommerreifen als Untergrenze. Bei Winterreifen gibt es, je nach Land, sehr unterschiedlich festgelegte Werte für die Mindestprofiltiefe. Die Grenzwerte wurden 1992 von der damaligen EG-Kommission festgelegt.
    Trotz des festgelegten Wertes von 1,6 mm, nimmt der Grip, also die Bodenhaftung, schon ab einer Profiltiefe von 4 mm bei Nässe ab. Je niedriger die Profiltiefe, desto weniger Wasser kann vom Reifen verdrängt werden, Stichwort: Aquaplaning. Hat das Fahrzeug zu wenig Grip, lässt es sich nicht mehr richtig steuern und bremsen, was ein deutlich erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellt.
    Man sollte also nicht warten, bis die sich die Reifen auf 1,6 mm abgenutzt haben. Das Profil sollte bei Sommerreifen bei 3 mm und bei Winterreifen schon bei 4 mm erneuert werden. Um nachzuschauen ob der Reifen schon bei der Mindestprofiltiefe angelangt ist, reicht ein Blick auf den Reifen-Abrieb-Indikator. Ist dieser auf gleicher Höhe mit dem Profil, ist der Reifen verschlissen und muss gewechselt werden. Der Abriebindikatoren ist ganz einfach, über kleine Dreiecke und die Buchstaben TWI (Tread Wear Indicator), auf der Reifenseitenwand zu finden.

  • Motorkühlung
  • Motorkühlung

    Die Kühlung eines Verbrennungsmotors leitet Wärme ab, welche an die Brennraumwände und Zylinder abfließt. Dies ist auch beim Mercedes CL der Fall. Eine zu hohe Temperatur beschädigt den Motor, was beispielsweise eine Verbrennung von Ventilen oder eine Beschädigung der Schmierung zur Folge hätte. Bei einem Stirlingmotor gibt die Motorkühlung die entstehende Wärme ab. Das primäre Kühlungssystem verwendet die Wasser- oder Luftkühlung. Weiterhin stehen Kühlungen für Schmierung bereit, um die Betriebstemperatur des Motors zu gewährleisten. Das ist meist bei der Luftkühlung der Fall. Ein moderner Viertaktmotor wird durch Flüssigkeit gekühlt. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen. Zum Einsatz kommt ein Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser. Es können auch Mittel zum Korrosionsschutz hinzugegeben werden. Dieses Gemisch wird als Kühlflüssigkeit bezeichnet. In diesem Fall wird von der sogenannten Wasserkühlung gesprochen. Ein Wasserkühler bestand zu früheren Zeiten oft aus Messing, heute wird er aus Aluminium gefertigt. Er ist an der Fahrzeugfront angebaut, somit bewirkt der Fahrtwind die Abkühlung des Kühlmittels. Von hier aus gelangt das Kühlmittel mit einer Pumpe durch einen Schlauch in den Zylinderkopf und den Block des Motors. Auch bei einer geringeren Drehzahl des Motors kann bei modernen Kraftfahrzeugen eine ausreichende Kühlung durch eine elektrische Wasserpumpe ermöglicht werden. Die Wasserpumpe erzeugt den Kühlmittelkreislauf.

  • Motoröl
  • Motoröl

    Das Motoröl eines Fahrzeugs hat viele verschiedene Aufgaben. Die Hauptaufgabe besteht jedoch darin, die einzelnen Bauteile mit der nötigen Schmierung zu versorgen um Gleitfähigkeit sicherzustellen und Verschleiß zu verhindern. Die Schmierung verhindert, dass sich der Kolben fest frisst. Die weiteren Aufgaben des Öls wären die Kühlung des Motors, Reinigung, Schutz vor Korrosion und das Abdichten der Brennräume.
    Die zahlreich angebotenen Motorenöle unterscheiden sich in Bezug auf ihre Viskosität. Die Viskosität ist eine der wichtigsten Eigenschaften und beschreibt die Fließfähigkeit des Öls. Je dünnflüssiger das Öl, desto leichter fließt es durch den Motorraum.
    Das Öl muss nach einiger Zeit gewechselt werden, da es entweder verbraucht wurde oder nicht mehr ausreichend schmiert. Ist das Motoröl seit geraumer Zeit in Gebrauch, kommt es vor, dass sich, durch die Bewegung von Kolben und Zylindern, Metallabrieb mit dem Öl vermischt und dessen Schmiereigenschaften beeinträchtigt. Daher sind regelmäßige Ölwechsel in einer Fachwerkstatt Pflicht.

  • Motorsteuerung
  • Motorsteuerung und Motorsteuergerät

    Die Motorsteuerung wird auch als Steuergerät bezeichnet und stellt einen Computer dar, welcher die Funktionen des Motors eines Kraftfahrzeuges steuert, regelt und überwacht. Bei einem heutigen Verbrennungsmotor werden mit Drosselklappen auf elektronischer Basis und mit Luftmassensensoren die Masse der Luft, das Mischverhältnis von Kraftstoff und Luft, die Reinigung der Abgase durch Katalysatoren und die Rückführung der Abgase eingestellt. Dies geschieht mit der Hilfe eines Ventiltriebes, der die Kurbelwellenwinkel der Ventile hinsichtlich der jeweiligen Anforderungen anpasst. Die Motorsteuerung ist in den meisten Fällen eine verschlossene Einheit. Der entsprechende Zustand wird mittels Sensoren berechnet und verglichen. Dieses Steuerungsprinzip wird als Rückkopplung bezeichnet. Ein Aktuator verringert dann Abweichungen im verschlossenen Regelkreis. Dieser Vorgang der Motorsteuerung wird durch eine speziell programmierte Software ermöglicht.


    Intelligente Motorsteuerung

    Die Motorsteuerung der modernen Art, wie beispielsweise die des Mercedes CL, verfügt über sogenannte Mikrocontroller mit einem 32-Bit-System. Dadurch wird die Rechenoperation in Echtzeit verarbeitet und bereitgestellt. Der Steuerungscomputer besitzt außerdem ein entsprechendes Interface für die Verarbeitung von analogen und digitalen Eingangs- und Ausgangssignalen der Sensoren und Aktoren. Ein CAN-Bus ist für die Interaktion mit weiteren Steuerungen des Fahrzeuges zuständig. Weiterhin gibt es eine Möglichkeit zur Diagnose, für die ein eigenständiges und genormtes Interface bereitsteht, mit dessen Hilfe Fehlerspeicher ausgelesen werden können. Entsprechende Eingangssignale sind zum Beispiel die Stellung der Gaspedale, die Drehzahl des Motors, der Winkel der Drosselklappen, der Strom der Luftmassen sowie unterschiedliche Temperatur- und Druckeinstellungen. Das Ausgangssignal ist für die Aktivierung der Motorzündung und Einspritzventile zuständig. Bei einem modernen Motor werden außerdem die Verstellung der Nockenwellen, der Turbolader, das Rückführungsventil der Abgasregelung sowie der Drosselklappensteller aktiviert.


    Motorsteuergerät reparieren

    Die Motorsteuerung ist an der Spritzwand des Motors oder in Nähe des Innenraumes unter dem Armaturenbrett eingebaut. Wird sie als Ersatzteil benötigt, ist die Motorsteuerung sehr teuer. Dies liegt darin begründet, dass die Steuerung auch unter komplizierten Bedingungen wie beispielsweise hohen Temperaturen und Motorvibrationen ohne Einschränkungen funktionieren muss. Ist die Motorsteuerung defekt, so kann sie allerdings ohne große Probleme ausgetauscht oder repariert werden.

N

  • Nebelscheinwerfer
  • Nebelscheinwerfer

    Nebelscheinwerfer sind, tief am Kraftfahrzeugen, angebrachte Scheinwerfer mit breiten Strahl und sollen besonders bei schlechten Sichtverhältnissen, durch Nebel oder Schnee, für eine bessere Sicht sorgen. Sie sind Bestandteil der Fahrzeugbeleuchtung und strahlen von unten nach oben auf den Nebel, damit entsteht ein großer Einfallswinkel, der verhindert, dass das Licht vom Nebel auf den Fahrer zurückstrahlt und seine Sicht noch weiter beeinträchtigt wird.
    In Deutschland dürfen Nebelscheinwerfer, bei erheblicher Sichtbehinderung durch Regen, Nebel oder Schneefall benutzt werden und nur zusammen mit einem Stand- oder Abblendlicht strahlen. Wie auch bei der Nebelschlussleuchte, dürfen diese speziellen Scheinwerfer, bei guten Sichtverhältnissen, nicht eingeschaltet werden.

  • Nebelschlussleuchte
  • Nebelschlussleuchte

    Die Nebelschlussleuchte ist wie das Abblendlicht, Fernlicht, die Nebelscheinwerfer und ggf. das Xenonlicht, ein Bestandteil der Fahrzeugbeleuchtung. Die, hinten am Fahrzeug angebrachten, Lichter strahlen bis zu 40-fach stärker als die normalen Schlussleuchten und sorgen somit dafür, dass das Auto bei schlechten Sichtverhältnissen besser vom Straßenverkehr wahrgenommen werden kann.
    Laut Vorschrift, müssen in Deutschland seit 1991, alle Autos mit einer Höchstgeschwindigkeit über 60km/h mit einer oder zwei Nebelschlussleuchten ausgestattet sein.
    Als Sicherheitsleuchte, werden sie bei einer beeinträchtigten Sichtweite unter 50 m, eingeschaltet. Im eingeschalteten Zustand, darf das Fahrzeug nicht schneller als 50 km/h fahren. Die Straßenverkehrsteilnehmer hinter dem Fahrzeug, dürfen dabei auf keinen Fall durch die Nebelschlussleuchten geblendet werden. Eine gelbe Kontrollleuchte benachrichtigt den Fahrer, über die aktivierten Nebelschlussleuchten.

  • Nockenwelle
  • Nockenwelle

    In einem Fahrzeug hat eine Nockenwelle die Aufgabe, die Ein- und Auslassventile eines Verbrennungsmotor in einer bestimmten Reihenfolge und Zeit zu öffnen und zu schließen. Sie ist dabei meist im Zylinderkopf verbaut. Dabei werden Nockenwellen von einer Kurbelwelle über Zahnriemen und Steuerketten angetrieben. Mit einem Übersetzungsverhältnis von 2:1, dreht sich die Nockenwelle halb so schnell wie die Kurbelwelle.
    Die Nocken, auch exzentrische Nocken genannt, sitzen versetzt in bestimmten Winkel, womit die Steuerzeit der Ventile definiert wird. Um ein Ventil zu öffnen, rotiert die Nockenwelle um ihre eigene Achse, und drückt das Ventil, an seiner Ventilfeder, nieder. Rotiert die Kurbelwelle weiter, drückt die Ventilfeder das Ventil wieder nach oben, womit es geschlossen wird. Um den, durch die thermisch bedingten Ausdehnung der Bauteile während des Betriebes entstandenen Spielraum, auszugleichen, werden die Nockenwelle mit Hydrostößel besetzt. Diese Stößel gleichen das Spiel durch eine ölgefüllte Kammer kontinuierlich aus.
    Beim Tuning werden spezielle Nocken verwendet, die den Zeitraum, indem das Ventil geöffnet ist, verlängern können. Dadurch gelangt mehr Luft in den Verbrennungsraum und es kann mehr Kraftstoff verbraucht werden. Mehr Kraftstoffverbrauch bedeutet mehr Motorleistung. Die Spezialnocken werden vorwiegend im Motorsport eingesetzt.

O

  • OBD
  • OBD

    Das Kürzel OBD steht für On-Board-Diagnose und ist ein Fahrzeugdiagnosesystem. Es überwacht während der Fahrt permanent alle abgasbeeinflussenden Systeme und wichtige Steuergeräte, deren Daten durch ihre jeweilige Software zugänglich sind. Bemerkt das System einen Fehler, wird der Fahrer über die Kontrollleuchte benachrichtigt, und der Fehler wird als Code im betroffenen Steuergerät gespeichert. Die Fehlercodes geben den Werkstätten schnellen Aufschluss darüber, wo sich der Defekt befindet.


    Die On-Board-Diagnose wurde in den USA 1988 eingeführt. Die steigende Luftverschmutzung, durch Autos, sollte sich, durch die Selbstkontrolle, bessern. Seit 2001, ist das Vorhandensein einer Motorkontrollleuchte im Sichtbereich des Fahrers für eine Zulassung eines Fahrzeuges mit Ottomotor, in Europa (EOBD) vorgeschrieben. Dies ermöglicht ein einheitliches Diagnosesystem für weltweit fast alle Fahrzeuge.

    OBD-Diagnose

    In der Werkstatt verschaffen sich die Mechaniker über die 16-polige OBD-2-Diagnosebuchse Zugang zu den gespeicherten Codes. Dazu sind spezielle Diagnosegeräte notwendig. Die Codes von Steuergeräten wie, beispielsweise der Lambdasonde oder des Katalysators, deuten auf einen Defekt im Abgastrakt hin.

  • Oldtimer
  • Oldtimer

    Als Oldtimer werden für gewöhnlich klassische Fahrzeuge bezeichnet, die älter als 30 Jahre sind. Der englische Begriff mutmaßt auf den ersten Blick, seine Wurzeln in England zu haben, doch wird der Begriff dort tatsächlich eigentlich so gut wie gar nicht verwendet. Die, im März 2007 in Kraft getretene § 2 Nr. 22 Fahrzeugzulassungs-Verordnung (FZV), bezeichnet als Oldtimer, Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen.
    Als andere Bezeichnung für solche Fahrzeuge, wird auch häufig der Begriff "Klassiker" verwendet. Damit werden alte Fahrzeuge mit einem hohen Sammlerwert bezeichnet. Fahrzeugliebhaber auf der ganzen Welt veranstalten regelmäßig Oldtimer-Treffen. zu Ehren dieser Kultfahrzeuge. Seien Motorräder, Busse, Traktoren oder Automobile, in jedem Bereich gibt es gut erhaltene oder aufwendig restaurierte Fahrzeuge mit einem hohen Wert.
    In Deutschland gibt es extra Sonderkennzeichen für Oldtimer. Diese sind an einem H, das für "Historisches Fahrzeug" steht, am Ende des Kfz-Kennzeichen zu erkennen. Mit ihnen bekommen die Besitzer einige steuerliche Vergünstigungen.

P

  • Pedal
  • Pedal

    Ein Pedal ist im Allgemeinen eine mechanische Vorrichtung, die sich mit den Füßen bedienen lässt und somit eine Reaktion auslöst. Pedale werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, wie zu Beispiel zum Spielen eines Klaviers, bedienen eines Tretboots oder zum Steuern eines Flugzeuges. Zu den bekanntesten Einsatzgebieten zählen Autos, Lkws oder sonstige Nutzfahrzeuge. Mithilfe des Bauteils wird ein Fahrzeug beschleunigt, abgebremst oder mittels einer Kupplung in die richtigen Gänge versetzt.

    In einem gewöhnlichen Fahrzeug, wie dem BMW Mini, sind drei Pedalen vorhanden. Zum Beschleunigen wird ein Pedal gebraucht, genauso wie zum Bremsen oder "Kuppeln". Mittels des linken oder/und rechten Fußes werden die mechanischen Hebel in Bewegung gesetzt, sodass eine Reaktion provoziert wird. Je fester das Brems- und Gaspedal durchgedrückt wird, umso schneller wird das Fahrzeug abgebremst oder beschleunigt. Die Bauteile werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. In herkömmliche Autos sind häufig Kunststoffmodelle verarbeitet, die mit einem rutschfesten Stoff versetzt werden und damit den Fahrer vor einem Abrutschen bewahren.

  • PS
  • PS

    Die weltweit bekannte Abkürzung PS steht für Pferdestärke und ist eine Maßeinheit, um die Stärke eines Motors zu definieren. Ein PS soll dabei die Stärke eines Pferdes entsprechen. Je mehr PS, desto mehr Kraft hat ein Fahrzeug oder eine Maschine.
    Der Begriff ist zwar veraltet und wurde längst von Bezeichnung kW für Kilowatt abgelöst, doch wird er in Deutschland noch immer umgangssprachlich verwendet.
    Ein PS entspricht in etwa 0,74 Kilowatt. Folglich wären 100 PS ~ 74 kW. Die Angabe der Motorleistung leitet sich von der Leistung ab, die der Motor im eingebauten Zustand an das Getriebe weitergibt. Fahrzeuge werden heute nur noch mit kW angeben, seit 2010 ist es in Europa nämlich verboten, die Stärke des Autos mit PS anzugeben. Bis 2009 war die Angabe von PS-zahlen als Zusatz zu den Kilowatt-zahlen erlaubt.

R

  • Radaufhängung
  • Radaufhängung

    Erklärung der Radaufhängung

    Eine Radaufhängung ist ein wichtiges Bauelement eines Fahrzeuges und verbindet die selbstragende Karosserie oder das Fahrgestell eines Autos oder Lkws mit dem Rad. Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Ausführungen von Radaufhängungen, die je nach Fahrzeugmodell hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und des verwendeten Materials stark variieren können. Die Komponenten ermöglichen dem Auto eine Federung, sodass Schlaglöcher oder generelle Mangelerscheinungen auf einer Straße mechanisch kompensiert werden können.

    Technisches zur Radaufhängung

    Radaufhängungen sind in der Regel mit Lenkern konzipiert. Sie sind zumeist am Fahrgestell befestigt und fixieren die Radaufhängung, damit diese stabil gelenkt werden kann. Bestandteile der Radaufhängung sind unter anderem die Achsträger, Nabe, Längs- und Querlenker, Feder, Stoßdämpfer sowie Trag- und Führungsgelenke. Bei den Querlenkern liegen die Rotationsachsen in Fahrtrichtung, im Gegensatz zu den Schräglenkern, die auf einen Winkel von 0 bis 90 Grad zur Fahrtrichtung kommen.

    Entwicklung und Einsatzbereiche der Radaufhängung

    Die wichtigen Fahrzeugkomponenten werden in verschiedenen Bauformen hergestellt, die an die jeweiligen Bedürfnisse des Fahrzeuges angepasst sind. Geländewagen oder schwere Lkws benötigen weitaus stärkere Radaufhängungen als beispielsweise ein BMW Mini oder ein Modell der Smart-Baureihe. In der Regel wird bei den Bauformen unter Starrachse, Verbundlenkerachse sowie Einzelradaufhängung unterschieden. Die Starrachsen werden mit Längsblattfedern, Lenkern oder einer Deichsel mit der Karosserie oder dem Fahrwerk verbunden. Zuerst wurden die Modelle nur bei Pkws eingesetzt, später auch in Lkws und anderen Nutzfahrzeugen. Verbundlenkerachsen sind hingegen äußerst billig herzustellen und werden vor allem in "Billigautos" eingebaut. Sie werden auch als Halbstarrachsen bezeichnet. Die Räder werden dabei an Längsschwingen festgemacht, die durch ein biegesteifes Profil miteinander verbunden sind und die Stabilität bei der Fahrt eines Fahrzeuges garantieren.

  • Radlager
  • Radlager

    Die Radlager an einem Fahrzeug haben die Aufgabe, Achsen und Wellen zu führen und zu stützen. Als Teil des Fahrwerks, führen sie die Räder und nehmen Axial- und Radialkräfte auf. Axialkräfte, wirken in Richtung der Längsachse auf die Radlager. Radialkräfte entstehen durch Drehbewegungen und wirken im rechten Winkel zur Längsachse auf die Radlager. Die Radlager werden von diesen Kräften stark beansprucht.
    Radlager bestehen für gewöhnlich aus einem Außen- und einem Innenring. Hinzu kommen Rollkörper, die von einem Käfig umgeben sind. Rollkörper und Käfig ergeben zusammen einen Wälzkörper, der sich auf den beiden Laufringen abwälzt und dabei, die auf die Radlager wirkende Kraft, von einem Ring zum anderen überträgt.
    Da Radlader im Fahrbetrieb ständig in Bewegung sind, ist eine ausreichende Schmierung notwendig. Sonst entstehen hohe Reibungen und das Radlager würde nicht funktionieren. Für die Schmierung sorgen Schmierfette oder Schmieröle und in modernen Radlager eingebaute Fettfüllungen, die das Radlager die gesamte Lebensdauer über mit ausreichend Schmiere versorgen.
    In den neueren Radlagern befinden sich häufig magnetische Impulsgeber, die im Raddrehzahlsensor das Drehzahlsignal für das ABS erzeugen.

  • Reifendruck
  • Reifendruck

    Das Thema Reifendruck, ist vielen Autobesitzern nicht unbedingt wichtig. Solange man keinen offensichtlichen Plattfuß hat, wird selten der Luftdruck an der Tankstelle mit überprüft. Gerade jedoch in der heutigen Zeit, bei steigenden Spritpreisen, sollte es eigentlich eine selbstverständlichkeit sein, nicht nur an der Tankstelle zu tanken, sondern den Reifendruck bei seinem Fahrzeug gleich mit zu überprüfen. Mit einem falschen Reifendruck zufahren kostet nicht nur Sprit, sondern kann sogar im schlimmsten Fall das Fahrverhalten so beinträchtigen, das es zu einem Verkersunfall kommen kann. Viele Autofahrer wissen nicht einmal die genauen Luftdruckwerte, die für ihr Fahrzeug vom Hersteller vorgegeben wurden. Am Beispiel des BMW Mini möchten wir dies hier einmal im Detail erläutern. Üblicherweise findet man die Herstellerangaben an der B-Säule. Dort wird einmal der Luftdruck ausgewiesen im normal beladenen Zustand mit zwei Personen und im beladenen Zustand mit 4 Personen und maximaler Zuladung. Für den Mini bedeutet das 2,1 bar für den normal Betrieb und 2,4 bar bei maximaler Zuladung. Wer sein Auto im Fahrverhalten sehr gut kennt, spürt sofort bei zu niedrigem Reifendruck das das Fahrverhalten deutlich schlechter wird. Das Fahrzeugheck bricht in Kurven sofort aus, reagiert extrem unruhig bei Spurwechseln oder der Wagen schiebt über die Vorderräder.

  • Rußpartikel (-filter)
  • Rußparikel und Rußpartikelfilter

    Was genau sind Rußpartikel und wo werden sie eingesetzt?

    Gerade in Zeiten von zunehmender Umweltverschmutzung sind Rußpartikelfilter ein probates Mittel, um gegen umweltschädliche CO2-Emissionen vorzugehen. In weiten Teilen der EU und speziell in Deutschland sind die Komponenten mittlerweile Pflicht beim Neuwagenkauf und müssen in einen Gebrauchtwagen nachgerüstet werden, falls noch kein entsprechendes Bauteil vorhanden ist. Ein Rußpartikelfilter ist im Allgemeinen eine Vorrichtung, die dafür sorgt, dass die im Abgas von Motoren enthaltenen winzigen Partikel gefiltert werden und somit in ihrer Vielzahl reduziert werden. Rußpartikel schädigen die Gesundheit eines Menschen und sorgen beispielsweise für Kopfschmerzen oder allgemeines Unwohlsein, bis hin zur Krebsgefahr. Um die Folgeschäden zu reduzieren, werden Fahrzeugen, wie der BMW Mini mit speziell konzipierten Rußpartikelfiltern ausgestattet.

    Rußpartikelfilter im Detail

    Die Rußpartikel im Abgas bleiben bei den Filtern hauptsächlich an der Oberfläche der Filterwand hängen und können nicht in die Umwelt geraten. Der Effektivität dieser Fahrzeugkomponenten kann relativ hoch sein und einen Wirkungsgrad von bis zu 99 % erreichen. Die größeren Partikel können das Bauteil erst gar nicht verlassen und lagern sich dort ab, sodass ein Rußpartikelfilter regelmäßig inspiziert und gereinigt werden muss, damit er effizient funktionieren kann. Der Pkw-Dieselfilter wurde erstmals im Jahre 1985 bei der Mercedes-Benz S-Klasse (Baureihe W 126) eingesetzt, die für den nordamerikanischen Markt entwickelt wurden. Das innovative Bauteil konnte sich damals jedoch nicht durchsetzen, daher wurde die Produktion 2 Jahre später eingestellt.

    Fahrverbot in Städten ohne Rußpartikelfilter

    Mittlerweile gibt es diverse Vorschriften zu Rußpartikel, sodass nur "saubere" Fahrzeuge in die Innenstadt von verschiedenen Städten gelangen können, damit die "Stinker" nicht die Luft verschmutzen können. Jedes Auto erhält dabei eine Umweltplakette, die jeweils die Sauberkeit eines Fahrzeuges klassifiziert und somit bewertet.

S

  • Schadstoffklasse
  • Schadstoffklasse

    Schadstoffklassen für Fahrzeuge, wurden im Rahmen der Schadstoff-/Abgasnorm eingeführt. Diese Normen bestimmen für Kraftfahrzeuge Grenzwerte für Kohlenstoffmonoxid, Stickstoffoxide, Kohlenwasserstoffe und Partikel fest.
    Die Fahrzeuge werden hierbei in unterschiedliche Schadstoffklassen, mit jeweiligen Schadstoffschlüsseln, unterteilt. Die Schadstoffschlüssel legen für jede Fahrzeugklasse die Abgasnorm eines Kraftfahrzeugs fest und ist in den Zulassungspapieren festgehalten. Der Schadstoffschlüssel, auch Emissionsschlüssel, wird unter anderem für die Berechnung der Kfz-Steuer und der Einteilung in Schadstoffgruppen für Umweltzonen, verwendet.
    Je nach Fahrzeugtyp: PKW, LKW, Bus, Zweiräder, oder Moped und Motortyp, unterscheiden sich die Grenzwerte. Für die Einhaltung dieser Grenzen, für einen bestimmten Zeitraum und Kilometerleistung, sind die Hersteller verantwortlich.
    Für die verschiedenen Fahrzeugklassen gibt es, je nach Typ und Alter, bis jetzt 7 Klassen:

    • Euro 1
    • Euro 2
    • Euro 3
    • D3
    • Euro 4
    • D4
    • Euro 5

    Eine achte, "Euro 6" Norm, kommt ab September 2014 hinzu.

  • Scheibenbremse
  • Scheibenbremse

    Diese Art von Bremsen wird vor allem in Kraftfahrzeugen, Flugzeugen, Maschinen, Anlagen aber seit einiger Zeit auch verstärkt bei Fahrrädern eingesetzt. Scheibenbremsen haben ihren Namen davon, dass beim Bremsvorgang, auf eine am Rad montierte Scheibe aus Grauguss oder Stahl, Bremsbeläge von innen und außen drücken. Sie wurden das erste Mal 1902 in einem Fahrzeug getestet, doch erst 50 später wurden sie Serienreif. Bremsscheiben eignen sich besonders, einem Nachlassen der Bremswirkung durch Überhitzung entgegenzuwirken.
    Die Scheibenbremse befindet sich an der Radnabe und besteht aus einer Bremsscheibe und dem Bremsträger mit dem Bremssattel. Der Bremssattel, auch Bremszange genannt, enthält die Bremsbeläge und die Bremskolben, welche die Bremsbeläge von beiden Seiten gegen die Bremsscheibe drücken.
    Der Einbau solcher Bremsanlagen sind, im Vergleich zu Trommelbremsen, deutlich leichter.

  • Servolenkung
  • Servolenkung

    Die Servolenkung ist eine Lenkhilfe für den Fahrer, die ihm die Kraft, die beim Lenken im Stand oder bei niedriger Geschwindigkeit nötig ist, abzunehmen bzw ihm dabei hilft. Das geschieht, indem die eingesetzte Kraft des Fahrers, durch ein Hydrauliksystem oder einen Elektromotor verstärkt wird. Es soll also aus relativ geringen Krafteinsatz, eine direkte Steuerung ermöglicht werden. Der erste Autohersteller, der ein Fahrzeug mit einer Lenkhilfe ausstattete, war 1951 Chrysler. Heutzutage sind fast alle Modelle mit einer unterstützenden Servolenkung ausgestattet.
    Für die Servolenkung gibt es entweder den hydraulischen Antrieb oder den elektronischen Antrieb. Die Hydraulikpumpe lässt ständig Drucköl durch die Lenksäule fließen. Die Lenksäule ist in der Mitte durch einen Trennkolben getrennt. Je nach Lenkrichtung wird nun das Öl in die rechte oder linke Seite der Lenksäule gedrückt. Lenkt der Fahrer nach links, wird das Öl auf der rechten Seite blockiert und es entsteht ein Druck, während das Öl auf der linken Seite ungehindert abfließen kann. Der Druck hilft dem Fahrer beim Lenkeinschlag.
    Beim elektronischen Antrieb, lösen, beim Lenkeinschlag, elektrische Hilfskräfte die Servolenkung aus. Diese Form der Servolenkung lässt sich elektronisch steuern, d.h man sie bei bedarf ein- und ausschalten, was zu zu einer Kraftstoffersparnis führt. Die elektronische Servolenkung kann auch mit weiteren Fahrassistenten, wie automatische Lenkeingriffe bei ESP II, Parkassistent, Spurhalteassistent kombiniert werden. Wir unterstützen als Performance-orientierte Agentur mit Komplett-Service alles, was mit digitalem Marketing und Online Vertrieb zu tun hat, sowohl für mittelständische Unternehmen als auch Existenzgründer.

  • Sommerreifen
  • Sommerreifen

    Sommerreifen werden meist zwischen April und Oktober gefahren, wenn die Straßen überwiegend trocken sind. Im Vergleich zu Winterreifen, haben Sommerreifen eine härtere Gummimischung. Der Reifen ist auch bei hohen Temperaturen unelastischer, was zu einem geringeren Rollwiderstand, weniger Abrieb und Abnutzung führt. Durch die härtere Mischung, ist auch bei hohen Geschwindigkeiten der nötige Grip gewährleistet. Um auch bei nasser Fahrbahn Aquaplaning zu vermeiden, sollten Sommerreifen über eine Profiltiefe von 4 mm verfügen. Auf der Reifenflanke befinden sich alle relevanten Informationen zu den Sommerreifen, wie beispielsweise Tragfähigkeitsindex, Felgendurchmesser, Reifenquerschnitt und Reifenbreite. Die Sommerreifen sollten noch vor Wintereinbruch durch Winterreifen ersetzt werden.

  • Spoiler
  • Spoiler

    Spoiler sind besonders in der Tuningszene ein Kunststoff Bauteil das häufig, als Heckspoiler, für den optischen Reiz an ein Auto angebracht wird. Da Spoiler hauptsächlich für Rennwagen konzipiert wurden, verleiht ein Tuner seinem Auto damit einen sportlicheren Look.
    Die eigentliche Aufgabe solcher Spoiler ist es den Anpressdruck eines Fahrzeugs ,bei hohen Geschwindigkeiten, zu erhöhen. Je schneller ein Fahrzeug, desto geringer der Abtrieb und damit die Bodenhaftung. Mit der, durch den Heckspoiler, größeren Angriffsfläche wird der Anpressdruck auf das Auto erhöht.
    Doch ein Heckspoiler zahlt sich nur bei hohen Geschwindigkeiten aus. Bei geringen Geschwindigkeiten, sind sie durch ihre Oberfläche eher kontraproduktiv. Sie verschlechtern die Aerodynamik und erhöhen, durch den höheren Luftwiderstand, den Kraftstoffverbrauch. Um da eine Lösung zu finden, entwickelten die Fahrzeughersteller einfahrbare Heckspoiler. Diese können sich, bei bestimmten Geschwindigkeiten, entweder ein- oder ausfahren.

  • Stoßdämpfer
  • Stoßdämpfer

    Stoßdämpfer sind zusammen mit den Federn ein wichtiger Bestandteil des Fahrwerks und sind für die Fahrsicherheit von großer Bedeutung. Beim Tuning werden Stoßdämpfer und Federn, für ein Sportfahrwerk, durch kürzere Federn und härtere Stoßdämpfer ausgetauscht.
    Stoßdämpfer kontrollieren die Entspannung der Federn und dämpfen nicht, wie der Name nahe liegt, die aufs Auto einwirkende Stoßenergie. Durch das im Kolbengehäuse fließende Hydrauliköl, reduzieren sie die durch Federn, Fahrbahn und auch vom Fahrstil entstehenden Schwingungen. Das verhindert, dass das Auto durch kleine Wellen oder Unebenheiten aufschwingt und von der Fahrbahn abkommt.
    Für eine lange Lebensdauer sollten die Stoßdämpfer immer mit genügend Öl versorgt werden. Bei Defekten sind Stoßdämpfer möglichst schnell auszutauschen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

  • SUV
  • SUV

    SUV ist ein aus dem Englischen übernommener Begriff und bedeutet Sport Utility Vehicle. Diese Bezeichnung heißt übersetzt Sportnutzfahrzeug und steht für PKWs, die ein gewisses Maß an Fahrkomfort bieten und dabei auch auf das Fahren auf Geländer spezialisiert ist. Das Aussehen dieser Fahrzeuge ähnelt dabei an das eines Geländewagens. Diese straßentauglichen Geländelimousinen sind technisch mit normalen PKWs vergleichbar, werden aber häufig durch einen Allradantrieb betrieben.
    Bekannte SUVs sind zum Beispiel der BMW X5 sowie der VW Touareg. Doch auch viele andere große Hersteller, wie Audi, Porsche oder Mercedes, setzen bei ihrem Fahrzeug-Portfolio auf komfortablen und die immer beliebter werdenden SUVs.
    In der Kritik stehen SUVs vor allem wegen ihres hohen Kraftstoffverbrauchs verglichen mit Limousinen gleicher Leistung. Das liegt an ihrer Bauweise. Durch ihre größere Stirnfläche, erzeugen sie einen höheren Luftwiderstand. Das größenbedingte hohe Gewicht des SUV, wird durch den Einbau des Allrandantriebs, zusätzlich um 100 Kg erhöht.

    SUV Versicherung: bei der SUV Kfz-Versicherung wird die Beitragshöhe aus vielen Kriterien ermittelt. Eine Rolle spielt etwa die Klasse des SUV's: Jeder Fahrzeugtyp wird von der Versicherungswirtschaft in Typklassen eingeteilt. Die Typklasse steht gewissermaßen für das Schadensrisiko - laut Quelle Autobild.de. Für Fahrzeuge aus einer hohen Typklasse fallen daher höhere Kosten an.

T

  • Tagfahrlicht
  • Tagfahrlicht

    Seit dem 7. Februar 2011 ist das Tagfahrlicht bei neuen Modellen Pflicht. Das wurde deswegen eingeführt um die Sicherheit zu erhöhen. Wer mit Licht fährt, wird vom Straßenverkehr früher erkannt und das hilft dabei Unfälle zu vermeiden. Automobilhersteller wie BMW, Audi oder Mercedes, statten ihre Fahrzeuge schon seit geraumer Zeit mit einem Tagfahrlicht aus.
    Als Tagfahrlicht werden in der Regel LED-Leuchten verwendet. Der Vorteile dieser leuchtintensiven Lichter sind, dass sie nur sehr wenig Strom benötigen, dadurch nur unwesentlich mehr Sprit verbrauchen und ihre extrem lange Lebensdauer. Tagfahrlichter sind nur noch vorne gerichtet und sind ausschließlich zur besseren Erkennung da. Mit einer Leuchtstärke von mindestens 400 Candela pro Leuchte, sind sie sehr leuchtintensiv, leuchten aber nicht die Straße aus.
    Nicht nur neue Modelle können mit einem Tageslicht ausgestattet werden. Wer will kann auch ältere Fahrzeuge, in einer Fachwerkstatt, mit so einem Licht nachrüsten.

  • Tempomat
  • Tempomat

    Ein Tempomat ist eine elektronische Geschwindigkeitsregelanlage und sorgt bei Fahrzeugen dafür, dass eine vom Fahrer bestimmte Geschwindigkeit nicht über- oder unterschritten wird. Das elektronische Bauteil regelt dabei die Kraftstoffzufuhr und die Drehzahl beim Fahrzeug. Ein Tempomat bietet dem Fahrer besonders bei langen Fahrten über die Autobahn oder Landstraßen, wo über eine lange Zeit eine Geschwindigkeit eingehalten werden muss, einen gewissen Fahrkomfort.
    Die Geschwindigkeitsregelung kann über einen Bestätigungshebel aktiviert werden. Ab da regelt das elektronische System die Geschwindigkeit. Da nur eine konstante Menge an Kraftstoff in den Motor geleitet wird, kommt es durch den Einsatz eines Tempomaten auch zu einer Kraftstoffersparnis. Moderne Systeme können das Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit verhindern. Bei Stadtfahrten kann das Tempomat so eingestellt werden, dass nie mehr 50 km/h gefahren wird.
    Der Fahrer kann die Regelung jederzeit, durch die Betätigung des Gas-, Brems- oder Kupplungspedals, deaktivieren und die Geschwindigkeit wieder manuell bestimmen.
    In Europa wurde ein Tempomat erstmals 1962 vom deutschen Automobilhersteller Mercedes eingesetzt.

  • Trommelbremse
  • Trommelbremsen

    Trommelbremsen gibt es schon solange wie das Auto selbst. Sie sind genauer betrachtet Radialbremsen, bei denen Bremsbeläge durch Betätigung der Bremse von innen gegen eine Trommel gedrückt werden.
    Obwohl Trommelbremsen immer mehr von den moderneren Scheibenbremsen abgelöst werden, haben Trommelbremsen einige entscheidende Vorteile. Sie sind nicht nur deutlich kostengünstiger in der Herstellung als Scheibenbremsen, zusätzlich bringen sie folgende Vorteile:

    • Schmutz unempfindlich
    • Bremskraftverstärkung durch Selbststärkung
    • Längere Standzeiten der Beläge
    • Größere Wartungsintervalle

    Aus diesen genannten und weiteren Gründen, feiern die Trommelbremsen zur Zeit ihr Comeback in vielen günstigen Kleinwagen und Kompaktklassen.
    Es gibt aber auch Nachteile die erwähnt werden sollten. Der Ausbau/Austausch von Bremsbelägen und Trommeln ist sehr zeitaufwendig, da es sich um ein geschlossenes System handelt, bei dem dann das ganze Rad ausgebaut werden muss. Der Wechsel sollte deswegen, bei nachlassender Bremswirkung, nur von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Des Weiteren können hohe Temperaturen die Bremsleistung deutlich beeinträchtigen. Der Verlust der Bremsleistung durch Überhitzung, wird auch Fading genannt.

  • TÜV
  • TÜV

    Der TÜV, wurde 1866 gegründet und ist hierzulande, und auch international, sehr bekannt und steht für "Technischer Überwachungsverein", der technische Sicherheitskontrollen auf privatwirtschaftlicher Basis als mittelbare Staatsverwaltung durchführt. Die TÜV-Gesellschaften sind in Deutschland überwiegend in die drei große Holdings TÜV Süd, TÜV Rheinland und TÜV Nord aufgeteilt. Hier finden Sie die 130 Prozent Regel.  Der TÜV vergibt für Produkte und Dienstleistungen, welche die Testkriterien der Kontrollen erfüllen, das Qualitätssiegel "TÜV-geprüft". Produkte, die mit solchen Siegeln versehen sind, erfüllen alle erforderlichen Leistungs- und Sicherheitsstandards und sind somit sicher für den Kunden.
    Die wohl bekannteste TÜV-Kontrolle, ist die wiederkehrende Hauptuntersuchung bei Kraftfahrzeugen, welche die Vorschriftsmäßigkeit und Umweltverträglichkeit von Verkehrsmitteln sicherstellt. Sicherheitsmängel und Gefährdungen für den Straßenverkehr sollen dadurch vermieden werden. Die Hauptuntersuchung werden durch staatlich anerkannte Prüforganisationenv wie zum Beispiel TÜV Süd, TÜV Nord, DEKRA durchgeführt.

Ü

  • Übersteuern
  • Übersteuern

    Wer zu schnell in einer Kurve fährt kann die Kontrolle über das Auto verlieren. Die Fliehkräfte drücken das Auto aus der Kurve, was fatale Folgen haben kann. Dabei unterscheidet man ein Untersteuern und ein Übersteuern.
    Ein Übersteuern liegt vor, wenn das Heck des Fahrzeuges ausbricht. Das geschieht weil der Schräglaufwinkel der Hinterräder unverhältnismäßig größer ist, als der der Vorderräder. Ein Übersteuern ist in der Regel für den Fahrer und den Verkehr gefährlicher, weil es schwieriger ist die Kontrolle über das Auto zurück zu gewinnen, und das Auto sich im schlimmsten Fall dreht. Um dem entgegenzuwirken muss der Fahrer die Geschwindigkeit des Autos drosseln. In modernen Fahrzeugen unterstützen einen dabei elektronische Fahrhilfen wie das elektronische Stabilitätsprogramm(ESP), die beim Ausbrechen das kurvenäußere Vorderrad automatisch abbremsen, um das Fahrzeug wieder kontrollierbar zu machen.

U

  • Umweltzone
  • Umweltzone

    Um den immer größer werdenden Feinstaubbelastungen in den städtischen Ballungsräumen entgegenzuwirken, wurde 2006 von der Bundesregierung ein Gesetz erlassen, welches es den Städten und Kommunen erlaubt eine Umweltzone einzurichten.
    Zugang zu diesen Umweltzonen haben infolge nur noch Kraftfahrzeuge, die mit einer für die Umweltzone zulässigen Fahrzeugplakette gekennzeichnet sind. Fahrzeuge werden infolge des Gesetzes, in insgesamt 4 Schadstoffgruppen eingeteilt. Alte Fahrzeuge mit einem Diesel- oder Ottomotor ohne geregelten Katalysator, gehören der Schadstoffgruppe 1 an und erhalten keine Umweltplakette. Bei den drei anderen Schadstoffgruppen werden Fahrzeugen je nach Höhe ihrer Partikelemissionen, entweder mit einer roten, gelben oder grünen Umweltplakette gekennzeichnet. Ziel dieser Maßnahmen war eine Verbesserung der Luftqualität in den Städten.
    Mittlerweile gibt es in elf Ländern in ganz Europa über 300 Umweltzonen, in Deutschland sind es 47 Städte die eine Umweltzone eingerichtet haben. Hannover und Köln waren 2008 die ersten deutschen Städte die so eine Zone eingeführt haben, während Hamburg beispielsweise bis heute noch keine Umweltzone hat.

  • Untersteuern
  • Untersteuern

    Wer zu schnell in einer Kurve fährt, kann die Kontrolle über das Auto verlieren. Die Fliehkräfte drücken das Auto aus der Kurve, was fatale Folgen haben kann. Dabei unterscheidet man ein Untersteuern und ein Übersteuern.
    Ein Untersteuern liegt vor, wenn das sich Auto bei einer Kurvenfahrt mit der Frontachse geradeaus an den Kurvenrand schiebt. Das geschieht weil der Schräglaufwinkel der Vorderräder unverhältnismäßig größer ist, als der der Hinterräder. Um dem entgegenzuwirken, muss der Fahrer eine größere Lenkbewegung machen und die Geschwindigkeit des Autos drosseln.
    Das Gegenteil zum Untersteuern ist das Übersteuern, bei dem sich das Auto stärker in die Kurve dreht und ausbricht.

W

  • Wasserpumpe
  • Wasserpumpe

    Wasserpumpen sind in einem Fahrzeug, für die Beförderung von Kühlmittel durch den Motorraum, zur Kühlung des Motors zuständig. Betrieben werden sie über den Motor durch Keilriemen. Die Wasserpumpe wälzt das im Motorraum befindliche Kühlmittel um, und sorgt dadurch für eine gleichbleibende Kühlung.
    Die Leistung von Wasserpumpen, die durch Keilriemen betrieben sind, ist Drehzahlabhängig. Je höher die Drehzahl, desto mehr Kühlmittel wird gepumpt.
    Es gibt aber auch Wasserpumpen die elektrisch betrieben sind. Diese schalten die Kühlung nur bei Bedarf zu. Das ist besonders beim Startvorgang von Vorteil. Da der Motor nach einem Start erst mal richtig Warmlaufen soll, setzt die elektrische Kühlung erst später ein.
    Die Lebensdauer einer Wasserpumpe sollte mit der des Fahrzeugs übereinstimmen. Sie sind also recht langlebig. Defekte können dennoch entstehen. Zum Beispiel durch einen Riss des Keilriemens oder einer zu geringen Riemenspannung. Eine defekte Wasserpumpe führt recht schnell zu einem teuren Motorschaden. Man sollte auf also unter keinen Umständen weiterfahren, wenn ein Defekt festgestellt wurde.

  • Winterreifen
  • Winterreifen

    Winterreifen sind für die Sicherheit, beim Fahren auf nassen oder verschneiten Fahrbahnen, verantwortlich. Im Gegensatz zu Sommerreifen, verfügen Winterreifen über eine speziell auf die Winterbedingung angepasste Gummimischung. Dazu kommen größere und tiefere Profilrillen und Lamellen, die sich während der Fahrt öffnen und schließen, um Antrieb und Bremskraft optimal auf die Fahrbahn zu übertragen. Die zusätzlichen Rillen erhöhen die Drainagewirkung, verdrängen also Wasser und Schnee schneller vom Reifen und beugen so gefährliches Aquaplaning vor. Diese Faktoren sorgen im Winter für den nötigen Grip.
    Winterreifen sind an der Reifenflanke als solche gekennzeichnet. Neben dem Kürzel M+S, welches für Matsch und Schnee steht, sind qualitativ hochwertige Winterreifen zusätzlich mit dem Symbol einer Schneeflocke gekennzeichnet. Ist ein Reifen mit diesen Symbolen gekennzeichnet, erfüllt er die Straßenverkehrsordnung in Bezug auf Wintertauglichkeit.
    Für den Einsatzzeitraum der Winterreifen gilt die O-O-Regel, d.h. man sollte von Oktober bis Ostern mit Winterreifen fahren.

X

  • Xenonlicht
  • Xenonlicht

    Xenonlicht bezeichnet bei Kraftfahrzeugen den Einsatz einer Gasentladungslampe im Abblendlicht und Fernlicht. Sie sind besonders für ihre hohe Leuchtkraft und der bläulichen Farbe des Lichts bekannt.
    Xenonlampen bieten viele Vorteile gegenüber gewöhnlichen Autolampen. Sie strahlen schon bei geringerer Leistungsaufnahme deutlich heller und haben eine höhere Farbtemperatur. Herkömmliche H4 oder H7 Halogenlampen liefern maximal 1500 Lumen, während eine D2S-Xenon bis 3200 Lumen, also mehr als die doppelte Lichtmenge, liefern kann. Damit verbessert sich die Sichtweite des Fahrers. Das "D" steht für Discharge und die nachfolgende Ziffer für die Entwicklungsversion der Lampe. Weitere Vorteile sind die höhere Lebensdauer (Xenon: 2000 Std. , H7-Halogenlampe: 450 Std.) und der geringere Energieverbrauch (Xenon: 35 Watt, H7=55 Watt). Damit wird die CO2-Emission gemindert. Xenonlichter werden auch für adpatives Kurvenlicht verwendet.
    Nachteile von Xenonlampen sind die hohen Anschaffungskosten, der erhöhte Platzbedarf und bei fehlerhaften Justierung ein mögliches Blenden des Gegenverkehrs.

Z

  • Zentralverriegelung
  • Zentralverriegelung

    Mit einer Zentralverriegelung ist es möglich, gleichzeitig alle Türschlösser und Klappen, wie Tankklappe oder Heckklappe, zu verriegeln. Das geschieht für gewöhnlich durch eine Funkfernbedienung am Autoschlüssel, bei älteren Modellen mit dem Zuschließen der Schlösser mit dem Schlüssel selbst.
    Viele Autos lassen sich auch von innen verriegeln, um die Sicherheit der Insassen gegen Eingriffe von außen zu schützen. Moderne Fahrzeuge übernehmen die Zentralverriegelung automatisch und sperren das Fahrzeug nach Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit. Zum Entriegeln reicht es, von innen die Fahrzeugtür zu öffnen oder den Türverriegeler zu betätigen.
    Das Aufschließen per Fernbedienung hat sich mittlerweile so stark durchgesetzt, dass die Automobilhersteller meistens nur noch ein einziges Schloss an der Fahrertür einbauen. Das spart zudem noch Kosten.

  • Zündkerze
  • Zündkerze

    Die Zündkerze, ist als Gewinde im Fahrzeug verbaut und entzündet bei Ottomotoren sicher und schnell das Benzin-Luft-Gemisch. Die Zündkerze erzeugt, durch Zündspule und Zündunterbrecher, eine Zündspannung, die über das Zündkerzenkabel an die Zündkerzen übertragen wird. An der Zündkerze erzeugt der die Zündspannung einen Zündfunken. Dieser Springt zwischen einer Mittelelektrode und einer Masseelektrode über. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch wird vor der Verbrennung, zwischen den Elektroden ionisiert, um es für den Funkenüberschlag vorzubereiten. und startet die Verbrennung. Die Zündkerze selbst, soll dabei eine Selbstreinigungstemperatur von 400°C erreichen. Die Selbstreinigung verhindert einen Kurzschluss, der durch das Abrennen von Verbrennungsresten entstehen könnte.

  • Zündspule
  • Zündpspule

    Die Zündspule gehört zur Zündanlage eines Ottomotors und hat die Aufgabe, die relativ niedrige Batteriespannung von 12 Volt in eine deutliche höhere Zündspannung zu transformieren. Bei modernen Fahrzeugen werden durch die Transformation bis zu 45000 Volt erreicht. Zündspulen sind mit einer Primärwicklung, mit relativ wenig Windungen und einer Sekundärwicklung, mit sehr vielen Windungen, ausgestattet. Bei eingeschalteter Zündung fließt Strom durch die Primärwicklung, was ein Magnetfeld um die Spule bildet. Durch den gemeinsamen Eisenkern beider Wicklungen, wird das Magnetfeld auch auf die Sekundärwicklung übertragen. Wird der Stromfluß in der Primärwicklung nun schlagartig durch den, Zündunterbrecher, unterbrochen, bricht das Magnetfeld ein und induziert damit in der Sekundärwicklung einen Hochspannungsimpuls.
    Die erzeugte Zündspannung wird dann auf die Zündkerze übertragen, welche daraufhin das Kraftstoff-Luft-Gemisch entzünden kann.

  • Zylinder
  • Zylinder

    Allgemein bezeichnet ein Zylinder ein bestimmtes Maschinenteil, welches permanent rotiert und mit dem es zur Ausübung von Druck kommt. In der Kfz-Technik bezeichnet der Zylinder eine Kammer in Röhrenform. In dieser Kammer bewegt sich ein Kolben des Motors. Sie kommen auch in Pumpen, Dampfmaschinen und Kolbenverbrennungsmotoren zum Einsatz. Ein solcher Motor verfügt immer über mindestens einen Zylinder. Der Kolbenhub im Innern des Zylinders bezeichnet eine lineare Bewegung und kann mit einem sogenannten Pleuel in eine Rotation versetzt werden, die dann auf ein Rad oder eine Kurbelwelle übertragen wird. Möglich ist ebenfalls die Umkehr der Rotation, so dass eine Translation entsteht. Bei einem Verbrennungsmotor zeigt der Zylinder einseitig in das Gehäuse der Kurbelwelle, auf der anderen Seite ist er verschlossen oder kann durch ein Ventil verschlossen werden. Nach diesem Prinzip arbeitet der Zylinder auch beim Mercedes CL. Bei der Kolbendampfmaschine kommt der Dampf abwechselnd auf beiden Seiten des Kolbens zum Einsatz. In diesem Fall ist der Zylinder beidseitig verschlossen. Die Zufuhr des Dampfes wird über einen Schieber oder Ventile gesteuert. Der Gegenläufermotor weist eine an beiden Seiten offene Zylinderlaufbuchse auf. Hier erfolgt die Steuerung von Gas, Luft und Benzin durch unmittelbare Einspritzung über Schlitze zum Ein- und Auslass. Am häufigsten kommen in der Pkw-Mittelklasse die sogenannten Vierzylindermotoren zum Einsatz. Sie sind günstig in der Herstellung und weisen eine kompakte Bauart auf.

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